Fachklinik Wolletzsee  
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Medikamente

Langzeittherapie

Das Krankheitsgeschehen kann entweder immunsuppressiv (Unterdrückung des körpereigenen Abwehrsystems) oder immunmodulierend (Veränderung des Körperabwehrsystems) beeinflusst werden. Erreicht wird hierdurch eine Verringerung der Schubhäufigkeit, eine Verminderung der Schwere eines Schubes oder ein Schutz vor axonalen oder neuronalen Schäden.

Es stehen derzeit folgende Medikamente zur Verfügung (diese Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Empfehlung für bestimmte Präparate dar):

  • Interferone (Betaferon®, Avonex®, Rebif®)
  • Glatirameracetat (Copaxone®)
  • Natalizumab (Tysabri®)
  • Azathioprin (Imurek®)
  • Mitoxantron (Ralenova®)
  • Cyclophosphamid (Endoxan®)
  • Methotrexat (Metex®)
  • Immunglobuline (u.a. Octagam®, Gamunex®)

 

Therapie des akuten Schubes

Die hochdosierte Gabe Cortisons kann während des akuten Schubes die Entzündungsaktivität unterbinden (Pulstherapie). Initial wird 3-5 Tag eine hochdosierte Infusionsbehandlung durchgeführt, anschließendes Ausschleichen über eine absteigend dosierte  Tablettendosierung über beispielsweise 3 Wochen ist abhängig vom Effekt möglich. Eine Wiederholung bei unzureichendem Effekt ist möglich. Bei Versagen der Kortisonwirkung ist auch eine Plasmapherese möglich.

 

 

Weitere Informationen

Chefärzte

Dr. Christian Brüggemann

Dr. Christian Brüggemann

Facharzt für Neurologie Zusatzbezeichnungen: Sozialmedizin, Rehabilitationswesen, Physikalische Therapie, verkehrsmedizinische Qualifiation


Gesine Dörr

Dr. Gesine Dörr

Fachärztin für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Kardiologie und Angiologie

Kontakt:

Tel. +49 33337 49-0
Fax +49 33337 49-701
E-Mail wolletzsee@ahg.de


Adresse:
AHG Klinik Wolletzsee
Zur Welse 2
16278 Angermünde/ OT Wolletz