Von der ersten Vorstellung, das in die Jahre gekommene Grau der Hausfassade ein wenig zu unterbrechen, bis hin zur Hängung der Fassadenbahnen dank des engagierten Einsatzes aller kräftigen Arme der Haustechniker, vergingen viele Arbeitsstunden und so mancher Pinsel wurde von Kunsttherapiegruppe zu -gruppe weitergereicht. Der Großteil der Arbeit wurde im Rahmen der zur Verfügung stehenden Kunsttherapiezeit geleistet. Viele freiwillige Einsatzstunden von tatkräftigen Patientinnen und Patienten kamen darüber hinaus hinzu.
Bereits im Frühjahr 2008 wurde mit den ersten Skizzen anhand der Fassadenmaße des Hauses II begonnen. Danach wurden Farbtafeln erstellt und unter den damals eingebundenen Patientinnen und Patienten gab es die ersten Versuche aus den rund 70 entstandenen Skizzen bevorzugte Entwürfe herauszufiltern und Meinungsbilder hinsichtlich der Farbentscheidungen zu erhalten.
Wo viele Menschen ihre Ideen zusammentragen zeigt sich zunächst einmal eine große Vielfalt. Naturgetreues, Verspielt- und Verschnörkeltes, Konkretes und Abstraktes, überaus Buntes oder sehr Farbgewaltiges gaben sich die Hand. Am Ende, im Oktober 2009, wurde daraus eine naturnahe und doch abstrahierte, immer wiederkehrende Form rankenartiger Gewächse in ruhiger Farbgebung, die nun der sich immer wieder jahreszeitlich bedingt verändernden prächtigen Wilhelmsheimer Natur entgegenhängt. Leider hat der harte Winter seinen Tribut gefordert: er hat den Bahnen massiv zugesetzt, so dass wir sie Mitte März 2010 schon wieder abnehmen mussten. Schade........











