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AHG Klinik Wigbertshöhe aktuell - Sucht im Alter
29.01.2009 – Glücksspielsucht im Alter
Völliges Neuland in Forschung und Wissenschaft ist die Glücksspielsucht im Alter. Selbst im Internet (Suchmaschine Google) findet man unter dem Stichwort „Pathologische Glücksspielsucht im Alter“ wenig brauchbare Informationen zum Thema. Klinische Beobachtungen zeigen eine deutliche Zunahme von hilfsbedürftigen älteren Glücksspielern (AHG Klinik Wigbertshöhe; Auswertung von Patientendaten aus den Jahren 2000-2007).
Die AHG Klinik Wigbertshöhe bietet seit 1999 älteren Suchtkranken die Möglichkeit, in einer speziell für ältere Menschen vorbehaltenen Therapiegruppe (+50-Gruppe) eine stationäre Therapie zu absolvieren. Wurde dieses Angebot für diese Zielgruppe anfänglich noch fast ausschließlich von Alkoholikern und Medikamentenabhängigen genutzt, stieg der Anteil der Patienten mit der Diagnose „pathologische Glücksspielsucht“ in den beiden +50-Gruppen in den Jahren 2006 und 2007 auf über 10 % an. Insgesamt ist deutschlandweit ein Ansteigen der Fallzahlen pathologisch glücksspielerkrankter Menschen in den letzten Jahren zu beobachten. Konservative Schätzungen gehen von ca. 180.000 Betroffenen aus ( DHS). Pathologische Glücksspielsucht ist als eigenständiges Krankheitsbild erst seit 1999 anerkannt und bezeichnet ein „beharrliches, wiederholtes Glücksspiel, das anhält und sich oft noch trotz negativer sozialer Konsequenzen wie Verarmung, gestörte Familienbeziehungen und Zerrüttung der persönlichen Verhältnisse steigert“.
Die wahrscheinlich früheste bekannte literarische Beschreibung der Glücksspielsucht findet sich im Simplicius Simplicissimus von Grimmelshausen : „Danach standen wir auf und gingen auf den Spielplatz, wo man mit Würfeln turnierte und alle Schwüre gleich hunderttausendtonnenweise herausfluchte… Diese närrischen Spieler hofften alle zu gewinnen, was doch nur möglich gewesen wäre, wenn sie aus einer fremden Tasche gesetzt hätten…“ Dostojewski mit seinem Roman „Der Spieler“ und Stefan Zweig mit seiner „Schachnovelle“ setzten pathologischen Glücksspielerpersönlichkeiten literarische Denkmale.
Der typische Spieler der Gegenwart ist männlich, jung und spielt hauptsächlich am Automaten in der Spielhalle. In der Tageszeitung machen „junge Spieler“ Schlagzeilen, wenn sie Milliarden von Euros riskieren und verlieren (wie erst kürzlich der Franzose Jerome Kerviel, „kleiner“ Bankangestellter einer renommierten französischen Bank mit einem Verlust von 5 Milliarden Euro) oder eine Bank überfallen, um ihre Glücksspielsucht finanzieren zu können.
Wie kommt es, dass ältere Menschen glücksspielabhängig werden? Glücksspielsucht ist kein rein neuartiges Krankheitsbild (s.o.), hat jedoch sicherlich mit Wohlstand, Überfluss und der Bedeutung des Geldes zu tun und ist in allererster Linie ein Wohlstandsphänomen. Geldbesitz wird fälschlicher Weise in unserer Gesellschaft oft gleichgesetzt mit glücklich sein. Glücksspielsucht hat viel zu tun mit falsch verstandenem Streben nach (Lebens)Glück und mit Vereinsamung. Am Roulettetisch im Casino trifft man heute überproportional häufig ältere, alleinstehende, finanziell gut ausgestattete Frauen, die sich dort die Zeit vertreiben. Nicht selten berichten ältere Patienten (im zweiten Weltkrieg geboren oder die erste Nachkriegsgeneration) von den ärmlichen Verhältnissen, in denen sie aufgewachsen sind, der enormen Bedeutung des Geldes in den Familien der Gründergeneration, und den unglücklichen Umständen, welche sie im Laufe ihres Lebens mit dem Glücksspiel in Berührung kommen ließen. Oft steht am Anfang einer Spielerkarriere die beglückenden Erfahrung , am Spielautomaten leicht und schnell zu Geld zu kommen (Fachleute sprechen dann nicht vom glücklichen Gewinn, sondern vom unglücklichen Gewinn!). Dies sind nur einige Erklärungsversuche, welche natürlich der Komplexität des Geschehens in seinem ganzen Ausmaß nicht gerecht werden können. So wie jeder Mensch unterschiedlich ist, so vielfältig sind auch die Krankheitsverläufe und die möglichen Gründe für eine Manifestation einer pathologischen Glücksspielsucht.
Die Krankheitsverläufe älterer Spieler sind wesentlich unspektakulärer und unauffälliger als die der jüngeren Klienten. Von der Persönlichkeitsstruktur sind sie eher depressiv strukturiert. Öfter als bei den jüngeren Spielern sehen wir „exotischere“ Glücksspielformen wie Pferdewetten und Casinospiel. Häufigster Anlass zur stationären Therapie ist die Drohung der (langjährigen) Ehefrau/Partnerin, diesen zu verlassen, sollte er nicht endlich etwas gegen die offenkundig gewordene Sucht unternehmen. Nicht selten steht ein versuchter Suizid als Hilferuf zu Beginn eines langwierigen Veränderungsprozesses. Ältere Glücksspieler verfügen im Vergleich zu den jüngeren in der Regel über ein höheres Maß an sozialen Kompetenzen, auf die sie im Krankheitsfall zurückgreifen können. Dies erlaubt im stationären Rahmen ein an den vorhandenen Ressourcen orientiertes Vorgehen. Die Kontakt- und Beziehungsfähigkeit erscheint im Regelfall schwer gestört. Hier bietet ein intensives gruppentherapeutisch orientiertes Verfahren die besten Voraussetzungen, Möglichkeiten der Kontakt- und Beziehungsaufnahme wieder zu erlernen und zu erfahren, wie wohltuend der Kontakt zu anderen Menschen sein kann.
Wichtiges Element in der Behandlung glücksspielabhängiger Menschen ist die Unterstützung beim persönlichen Geldmanagement. Das Geld ist das Suchtmittel des Spielers; mit Geld wird er sein Leben lang mehr oder weniger zu tun haben müssen. Am Beginn der stationären Behandlung steht demnach eine ausführliche Bilanz der finanziellen Situation des Patienten; Unterstützung bei der Schuldenregulierung wird angeboten. Bei Bedarf wird das Führen eines Haushaltsbuches angeordnet, der wöchentliche Bedarf an Geld wird ermittelt und dieses zugeteilt. Wichtig ist auch herauszufinden, wie viel Geld dem Spieler zuträglich ist und ab welcher Summe das Risiko steigt, in die Spielhalle zu gehen. Insgesamt weisen die Älteren einen deutlich geringeren Verschuldungsgrad auf als die Jüngeren. Häufig haben die Älteren in scheinbar paradoxer Weise Schwierigkeiten damit, sich persönlich einmal etwas von ihrem Geld zu gönnen und neigen in spielabstinenten Phasen zu übertriebener Sparsamkeit. In der Therapie kann versucht werden, dies zu thematisieren und gemeinsam zu überlegen, was der Betroffenen sich mit seinem Geld einmal Gutes tun könnte (wenn er denn wieder etwas zur persönlichen Verfügung hat…), was es für Wünsche gibt, materieller wie immaterieller Natur. Im Rahmen einer speziellen Sondergruppe Glücksspielsucht, in der die älteren Spieler mit den Jüngeren zusammentreffen, findet eine intensive Auseinandersetzung mit der Erkrankung und eine Reflektion des Spielverhaltens statt.
Große Bedeutung hat weiterhin der freizeitpädagogische Bereich. Viele Krankheitsverläufe weisen eine deutliche Steigerung des Glücksspiels bei Verlust der Arbeit durch Arbeitslosigkeit oder dem regulären Eintritt in das Rentenalter auf. Der zuvor strukturierte Tagesablauf wird schmerzlich vermisst, eine wichtige Säule im Leben bricht weg. Eine innere Leere und Langeweile breitet sich aus, die allzu oft mit einem verstärkten Suchtmittelkonsum gefüllt wird. Wichtiger Bestandteil in der Behandlung wird dann die gemeinsame Suche nach sinnvollen und befriedigenden Alternativen zum Suchtmittel sein und die Erkenntnis, dass unsere Lebenszeit prinzipiell zu kostbar ist, um sie einfach nur „tot zu schlagen“.
Zum besseren Verständnis des Krankheitsverlaufs der pathologischen Glücksspielsucht im Alter sowie deren stationärer Behandlung soll das nachfolgende Fallbeispiel dienen:
Herr S., 65 Jahre, kommt mit der Diagnose einer „Pathologischen Glücksspielsucht“ in unsere Klinik. Die Antragstellung erfolgte durch die Psychiatrie, wo der Patient eine mehrwöchige Vorbehandlung vor dem Hintergrund einer akuten suizidalen Krise absolvierte. Es besteht weder ein Kontakt zu einer Beratungsstelle noch zu einer SHG.
Mir gegenüber sitzt ein groß gewachsener, stark abgemagerter Mann mit markanten vogelartigen Gesichtszügen. Noch auf dem Weg in die Klinik verspielt er sein letztes Geld, kann sich keine Busfahrkarte mehr kaufen; das Geld für die Zugfahrt kann er glücklicherweise nicht in den Automaten stecken, da er die Fahrkarte von seiner Krankenversicherung zugeschickt bekommen hat. Der Patient ist deutlich spürbar im Entzug, depressiv verstimmt, nervös, kann schlecht schlafen. Die Lebensfreude ist ihm abhanden gekommen. Für ihn ist es die erste stationäre Therapie seiner seit Jahrzehnten andauernden Glücksspielsucht in einer Fachklinik. Er hat bereits drei mehrmonatige Aufenthalte in der Psychiatrie nach missglückten Suizidversuchen hinter sich. Nach wie vor ist er suizidgefährdet, wobei er versichern kann, keine akuten Suizidgedanken zu haben. Da er in den letzten Jahre gänzlich die Kontrolle über sein Spielverhalten verloren hat und bereits wenige Tage nach Erhalt seiner Rente seine gesamten Einkünfte verspielt, droht ihm wegen Mietschulden die Zwangsräumung. Selbst für sein täglich Brot blieb ihm kaum noch das nötige Geld. Das zum Überleben Notwendige bekam er von seiner Schwester - der einzige Außenkontakt, der ihm geblieben war -, oder er ging zum Essen in eine soziale Einrichtung.
Zum Lebenslauf: Sein Vater suizidiert sich, als der Patient 13 Jahre alt ist, er weiß nicht wieso, vermutet aber, dass er als Soldat im Zweiten Weltkrieg schlimme Dinge erlebt habe, über die zu Hause jedoch nie gesprochen wurden. Er habe wenig Kontakt zum Vater gehabt. Dieser sei jedoch ein „Frauenheld“ gewesen („das habe ich wohl von ihm geerbt“). Er beschreibt ein enges Verhältnis zur Mutter („Sie war eine Seele von einer Frau“), die jedoch nicht warmherzig ihre Zuneigung und ihre Gefühle habe zeigen können. Zum späteren Stiefvater habe ein schwieriges Verhältnis bestanden; deshalb sei er frühzeitig ausgezogen. Er sei mit drei leiblichen und zwei Stiefgeschwistern in ärmlichen und beengten Verhältnissen aufgewachsen. Insgesamt ist er zwei mal verheiratet, wobei seine Beziehungen maximal drei Jahre halten.
Eine Schilderung aus der frühen Kindheit beleuchtet den Umgang mit und die Bedeutung des späteren Suchtmittels: Er kauft als Bub für die Mutter ein, handelt einen günstigeren Preis für die Ware aus, behält die Differenz und geht zu Fuß nach Hause, um das Busgeld ebenso für sich zu behalten, ohne seine Mutter darüber zu informieren.
Zur Suchtanamnese: Erstkontakt zum Automatenspiel mit Anfang 30, etwa zu diesem Zeitpunkt scheitert die erste Ehe. Er habe gleich die Serie gewonnen (seine Augen leuchten bei der Schilderung). Vorher habe er des öfteren Karten mit Geldeinsatz gespielt. Schon bald stellt sich ein regelmäßiges Automatenspiel ein. Gelegentlich sei er auch in ein Casino zum Roulette gegangen. Diese Ausflüge wurden dann richtig zelebriert („ich habe meinen Anzug angezogen, bin mit dem Taxi vorgefahren…“). Mehrmonatige glücksspielabstinente Phasen sind ihm nur möglich in Zeiten, in denen er eine feste Partnerin hat. Seit Jahren verspielt er sein ganzes Geld (Kontrollverlust), Schulden werden immer wieder von der jeweiligen Partnerin bzw. anfänglich von der Schwester beglichen. Er beschreibt die Wirkung des Suchtmittels: „In der Spielhalle kann ich abschalten, komme zur Ruhe, vergesse meine Sorgen und Probleme; wenn ich gewinne, bin ich wer; alle schauen zu mir hin.“ In der Spielhalle taucht er in einen dunklen, anonymen Raum ein, die weibliche Bedienung ist mütterlich und zuvorkommend, der Kaffee ist umsonst. Anfänglich habe ihn noch der Traum vom schnellen und einfach verdienten Geld an den Automaten getrieben; schon bald sei ihm jedoch vom Kopf her klar gewesen, dass zuletzt immer der Automat gewinnt. In der Spielothek baut er Spannungen ab, muss sich nicht mit seinen schwierigen Beziehungen auseinander setzen. Es entwickelt sich eine Art „Hassliebe“ zum Automaten : “der Spielautomat war Gegner und große Herausforderung zugleich“.
Der Kurzfragebogen zum Glücksspielverhalten ergibt mit 46 Punkten eine hochgradige Glückssspielabhängigkeit.
Arbeitsanamnese: Nach seinem Hauptschulabschluss fährt der Patient für mehrere Jahre zur See, um dann bedingt durch seine Eheschließung sesshaft zu werden und als Straßenbahnschaffner zu arbeiten. Diese Tätigkeit gibt er nach dem Scheitern seiner Ehe auf, um dann über viele Jahre bis zum Renteneintritt in den verschiedensten Berufen zu arbeiten. Er kann sich „gut verkaufen“; Arbeit zu finden, fällt ihm nicht schwer, den letzten Arbeitsplatz verliert er vor dem Hintergrund einer geringfügigen Unterschlagung.
Thesen und Überlegungen zur Suchtentwicklung: Die Kontakt- und Beziehungsfähigkeit erscheint schwer beeinträchtigt. Beziehungen sind wichtig für ihn, er hat jedoch nie gelernt, wie man sie führt. Der frühzeitige Verlust einer männlichen Bezugsperson, welche zudem nie als verlässliches Objekt zur Verfügung stand, stellt einen schwerwiegenden Einschnitt im Leben des Patienten dar. Mit freier, unstrukturierter Zeit um zu gehen, fällt ihm äußerst schwer. Er berichtet von drohender Langeweile. Herr S. ist zeitlebens auf der Suche nach Heimat und findet sie nur in der Spielhalle. Dominierend ist eine narzisstische Struktur. Das Suchtmittel Geld wird zur Stabilisierung eines instabilen Selbstbildes benötigt und stellt eine narzisstische Aufwertung dar, die der Patient anders nur schwerlich erleben und sich erarbeiten kann.
Zum Behandlungsverlauf: Der Patient hat große Schwierigkeiten mit der Eingewöhnung in die +50-Gruppe („fühle mich jünger!“); er ist gekränkt, in die „Altengruppe“ gesteckt zu werden. So kann schon bald seine Schwierigkeit alt zu werden, mit Gleichaltrigen in Kontakt zu treten thematisiert werden. Noch wochenlang hält der Drang an, spielen zu gehen. Das straffe und reglementierte Therapieprogramm hilft, verloren gegangene Strukturen aufzubauen und gibt ihm den notwendigen Halt. Um sein Freizeitverhalten zu stärken und ihm Ideen und Impulse zu verschaffen, zukünftig sinnvoll den Tag auszufüllen, besucht der Patient das Kreatives Gestalten sowie ein intensives Freizeittraining. Mit Hilfe der intensiven Gruppentherapie gewinnt er eine verloren gegangene Kontakt- und Beziehungsfähigkeit zurück und hält Rückschau auf sein Leben. Sporttherapeutische Einheiten verschaffen ihm ein positives Körpergefühl. Fachtherapeutische Vorträge helfen ihm dabei, seine Erkrankung zu verstehen und zu akzeptieren. So arbeitet er sich langsam aus seiner depressiven Position heraus, und verloren gegangene Lebensfreude kehrt zurück. Er fängt wieder an, Schach zu spielen; sein Spielverhalten kann kritisch in der Gruppe reflektiert werden. Immer öfter nimmt er an kulturellen Veranstaltungen und Gruppenaktivitäten am Wochenende in der Kurstadt teil. Mit Hilfe eines Haushaltsplans verbessert sich seine Fähigkeit mit Geld umzugehen, und in einer Sondergruppe Glücksspielsucht setzt er sich intensiv mit anderen zumeist jüngeren Glücksspielern mit seiner Suchterkrankung auseinander. Zum Ende der Behandlung lernt er eine Mitpatientin kennen. Mehrere Monate nach Beendigung der 12-wöchigen Behandlung ziehen die beiden zusammen. Die Beziehung gestaltet sich nicht einfach, funktioniert aber, und Herrn S. gelingt es, eine stabile Abstinenz Die Abstinenz ist der völlige Verzicht auf ein Suchtmittel (Alkohol).
In einer Therapie erlernt der Alkoholabhängige nicht, dass er nicht mehr trinken darf, sondern dass er nicht mehr trinken muss. aufrecht zu erhalten.
Zum Abschluss sei noch auf jüngere Untersuchungen hingewiesen, die einen Zusammenhang zwischen der Einnahme bestimmter Parkinsonmedikamente (Dopamin-Ersatzstoffe) und exzessivem Glücksspiel aufzeigen (Krankenkassen Ratgeber v.27.8.2006; Stichwort: Therapie kann Glücksspielsucht hervorrufen).
Jean-Christoph Schwager, Sozialtherapeut AHG Klinik Wigbertshöhe, Gruppenleiterausbilder des Kreuzbund Diözesanverbands Fulda.
Der Autor ist Gruppentherapeut einer „+50“ Gruppe für ältere suchtkranke PatientInnen und arbeitet seit 16 Jahren im stationären Bereich mit Suchtkranken.
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