Einzeltherapie unterstützt den gruppentherapeutischen Behandlungsansatz, insbesondere bei Patientinnen und Patienten, die aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur/-störung in der Gruppe den tragfähigen Kontakt zu ihrer/m Therapeutin/en verlieren und deshalb auf eine dyadische Beziehung angewiesen sind.
Dies bedeutet je nach Indikationsstellung sowohl hochfrequente Einzelkontakte, kontinuierliche wöchentliche Einzelgespräche als auch in großem Abstand nach Bedarf stattfindende (Krisen-) Einzelinterventionen.
Auch in der Einzeltherapie findet der eher psychoanalytisch-interaktionell orientierte Behandlungsansatz Berücksichtigung