Die Fachklinik Wigbertshöhe behandelt erwachsene Frauen und Männer, die alkohol- oder medikamentenabhängig oder glücksspielsüchtig sind. Voraussetzung für die Behandlung ist Freiwilligkeit und Abstinenzmotivation sowie die Fähigkeit, unter den klinischen Rahmenbedingungen ohne Alkohol, ohne Medikamente mit Suchtpotential und ohne Glücksspiel zu leben.
Mitbehandelt werden können Folge- und Begleiterkrankungen, soweit sie nicht zur Rehabilitationsunfähigkeit führen. Die Klinik ist mit einem Fahrstuhl ausgestattet, so dass auch gehbehinderte Patientinnen und Patienten aufgenommen werden können. Eine – wenn auch eingeschränkte – Gehfähigkeit muss aber gewährleistet sein, Rollstuhlfahrer können nicht aufgenommen werden.
Kontraindikationen bestehen weiterhin für Menschen mit einer floriden produktiven Psychose Als Psychose bezeichnet man eine psychische Erkrankung von erheblicher Auswirkung, deren Ursache nicht psychoreaktiv zu sehen ist. Man unterscheidet affektive Psychosen (wie die Depressionserkrankung oder die Manie) von den Psychosen des schizophrenen Formenkreises. Bei letzteren sind regelhaft Wahrnehmungs- und/oder Denkveränderungen zu beschreiben. Psychosen treten bei Menschen mit einer genetisch bedingten Empfänglichkeit gehäuft auf. Die Erkrankungsrate an der Schizophrenie liegt kulturübergreifend bei 1,5 %, bei Cannabis-konsumierenden Patientengruppen ist sie bei 6-9 %. Die Psychose wird medikamentös und psychotherapeutisch behandelt., für Menschen mit schweren irreversiblen hirnorganischen Beeinträchtigungen, die zu Orientierungsstörungen führen und für Patientinnen und Patienten mit einer dissozialen Persönlichkeitsstörung. Bei der Glücksspielsucht ist darauf zu achten, dass das Glücksspiel nicht in Zusammenhang steht mit der manischen Phase einer Psychose Als Psychose bezeichnet man eine psychische Erkrankung von erheblicher Auswirkung, deren Ursache nicht psychoreaktiv zu sehen ist. Man unterscheidet affektive Psychosen (wie die Depressionserkrankung oder die Manie) von den Psychosen des schizophrenen Formenkreises. Bei letzteren sind regelhaft Wahrnehmungs- und/oder Denkveränderungen zu beschreiben. Psychosen treten bei Menschen mit einer genetisch bedingten Empfänglichkeit gehäuft auf. Die Erkrankungsrate an der Schizophrenie liegt kulturübergreifend bei 1,5 %, bei Cannabis-konsumierenden Patientengruppen ist sie bei 6-9 %. Die Psychose wird medikamentös und psychotherapeutisch behandelt..
Der therapeutische Rahmen wird über eine Hausordnung geregelt. Für unsere glücksspielabhängigen Patienten ist eine Ergänzung zur Hausordnung gültig, die den Umgang mit Geld und Spiel im Besonderen regelt.
Der Ablauf des Therapieprogramms ergibt sich aus dem therapeutischen Wochenplan, der für alle Patientinnen und Patienten verbindlich ist und nur in Einzelfällen bei besonderer Indikation modifiziert wird.