AHG Klinik Wigbertshöhe  
Springen Sie direkt zu folgenden Bereichen:
Hauptnavigation | Suche | Inhalt |
  • Seite drucken

Drogenabhängigkeit

Sicht in einen langen Tunnel

Drogenabhängigkeit ist gekennzeichnet durch den Zwang zum ständigen Konsum eines oder mehrerer chemischer Stoffe, die kein Nahrungsmittel sind und nicht lebensnotwendig sind. Die typischen Symptome der Abhängigkeitserkrankung – von psychischen und körperlichen Entzugssymptomen, Kontrollverlust sowie negativen Konsequenzen in allen Lebensbereichen.

Im Besonderen handelt es sich bei der Abhängigkeit von Drogen um illegale, psychoaktive Substanzen oder Medikamente, die in sehr hohen Dosierungen außerhalb der medizinischen Indikation ohne ärztliche Anordnung missbraucht werden sowie auf dem Schwarzmarkt illegal erworben werden. Das Wirkungs-spektrum der Drogen ist sehr spezifisch je nach Art und Konzentration der Substanzen. Manche Drogenabhängige bevorzugen Drogen mit eher beruhigender Wirkung, während andere ehe stimulierende Substanzen bevorzugen, wieder andere setzen unterschiedlich wirkende Mittel ja nach Situation  abwechselnd ein. Drogen werden auf unterschiedliche Art konsumiert. Sie können in Tablettenform geschluckt werden, gespritzt werden (intravenöser Gebrauch „i.v.“). Andere Drogen wie beispielsweise  Kokain werden  bevorzugt geschnupft -  „Sniefen“. Eine weitere verbreitete Konsumform ist das Rauchen von Drogen (z.B. Cannabis, Heroin).

Die vorwiegend eingesetzten illegalen Drogen sind Cannabis, Heroin, Kokain, Ecstasy, Amphetamine, Speed und LSD. Die im Rahmen der Drogenabhängigkeit häufig eingenommenen Medikamente sind Benzodiazepine und Barbiturate (als „downer“) und/oder Schmerzmittel vom Opiodtyp aber auch Aufputschmittel (z.B. ephedrinhaltige Medikamente). Die Konsummuster unterliegen einem ständigen Wandel. Die zunehmende Bedeutung von Cannabis sowohl als Einstiegsdroge als auch als Hauptdroge mit Entwicklung eines schweren Abhängigkeitssyndroms muss aufmerksam beobachtet werden und auch in den Behandlungsangeboten berücksichtigt werden. Seltener wird die auf eine Droge isolierte Drogenabhängigkeit wie z.B. die reine Heroinabhängigkeit.  Am häufigsten werden Drogen im Rahmen eines kombinierten Konsums (Polytoxikomanie) eingesetzt, bei dem verschiedene Drogen und zusätzlich Medikamente und/oder Alkohol austauschbar sind.

Die medizinische Rehabilitation Drogenabhängiger wird in den Kliniken der AHG seit vielen Jahren erfolgreich durchgeführt. Voraussetzung ist der körperliche Entzug im Rahmen einer Entgiftungsphase.  Ziele der Entwöhnungsphase sind die körperliche Gesundheit wiederherzustellen, das Erlernen alternativer Handlungsstrategien zum Drogenkonsum, Rückfallvorbeugung, neue Lösungen bezüglich der sozialen und beruflichen Situation zu finden. Wo notwendig wird auch an „alten Verletzungen" gearbeitet. In vielen Fällen ist es sehr Erfolg versprechend wichtige Bezugspersonen mit in die Behandlung einzubeziehen.

 

Weitere Informationen

Chefärztin

Chefärztin Dr. med. Dipl. Psych. Heike Hinz

Dr. med.  Dipl. Psych. Heike Hinz

Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Zusatztitel Sozialmedizin, Diplom-Psychologin

Kontakt:

Tel. +49 6621 185-0
Fax +49 6621 185-85
E-Mail wigbertshoehe@ahg.de


Adresse:
AHG Klinik Wigbertshöhe
Am Hainberg 10-12
36251 Bad Hersfeld