Der Wirkungsgrad der besonderen Ansatzmöglichkeiten von themenzentrierten Gruppenangeboten der Funktionsbereiche ist ausgesprochen hoch. Sie stellen hervorragende Möglichkeiten dar, gerade solche Patienten in einen Behandlungsplan einzubinden, die bei allem, was mit „Psycho...“ anfängt, mit massiven Vorbehalten reagieren. So können z.B. in einer Materialgruppe „Tonarbeiten“ in der Ergotherapie spezifische Problem- und Bewältigungssituationen auftreten, die sich wiederum von den Lernmöglichkeiten in einer „Aquarellgruppe“ oder einer „Batikgruppe“ erheblich unterscheiden, die aber zugleich das Herangehen an kritische Situationen ermöglichen und einen veränderten Umgang mit solchen Situationen erforderlich machen. Auch mit den themenzentrierten Angeboten der anderen Funktionsbereiche sind jeweils individuelle Zielsetzungen verbunden, deren Wichtigkeit für den Behandlungsprozess mit dem Bezugstherapeuten ausführlich herausgearbeitet wird. Jeder Patient sollte exakt wissen, welche Lern- und Veränderungsziele mit seiner Teilnahme an den ausgewählten Gruppenmaßnahmen verbunden sind, weil nur so eine fortlaufende Bewertung erfolgen kann, in welchem Ausmasse diese Ziele bereits erreicht werden konnten.