Einführungstrainings werden in der Aufnahmewoche im Umfang von 3 bis 6 Stunden in einer Gruppe von bis zu 30 Patienten durchgeführt. Dabei werden in der Regel die Themenblöcke „Anmeldung und Erwartung“, „Behandlungsplanung“, „das therapeutische Angebot“, „Arbeit im multiprofessionellen Behandlungsteam“ in der Gesamtgruppe bearbeitet und in Kleingruppen werden die Themen „medizinische Versorgung“, „therapeutische Vereinbarungen und Verträge“, „Verhaltenserprobungen“ und „Hausordnung“ erarbeitet, vorgestellt und diskutiert.
Die Erfahrungen mit solchen Einführungstrainings haben gezeigt, dass die Therapiekonzeption einer Klinik von den Patienten als zukunftsorientierter und praxisnäher erlebt wird, sie fühlen sich bei Fortschritten stärker unterstützt und in ihrer Selbständigkeit mehr gefördert, die Funktionsabläufe in der Klinik, die Therapieprogramme und –zielsetzungen sind für die Patienten durchschaubarer und sogar der Informationsfluss zwischen den Mitarbeitern erschien ihnen besser und nach einem solchen Einführung messen die Patienten der ihrer eigenen Aktivität für ihre Gesundheit eine grössere Bedeutung bei.
Offensichtlich haben die so trainierten Patienten ein Verständnis des Konzepts der Behandlung gelernt, das es ihnen ermöglicht, gerade die Anfangserfahrungen des Klinikaufenthaltes zur Nutzung ihrer eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten einzuordnen, die Abläufe besser zu verstehen und somit andere und positivere Erfahrungen zu machen.