Dr. med. Hubert C. Buschmann
Facharzt für Neurologie
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Ehrung im Rahmen der internationalen Fachtagung der AHG Klinik Tönisstein. Schauspieler Günter Lamprecht (u.a. Rückfälle, Die Ehe der Maria Braun, Das Boot, Tatort Kommissar Frank Markowitz) erhält den Medienpreis 2011 für sein Lebenswerk.
Der Tönissteiner Medienpreis wurde im Rahmen der Fachtagung „Gute Aussichten? Neue Behandlungsansätze in der Suchttherapie“ der AHG Klinik Tönisstein verliehen. Die Gewinner in diesem Jahr waren der Schauspieler Günter Lamprecht und die Journalistin Leonie von Manteuffel. Die Laudatoren waren Chefarzt Dr. Hubert Buschmann und der Kommunikations- und Medienwissenschaftler Dr. Antonios Goros.
Der Tönissteiner Medienpreis wurde in diesem Jahr zum neunten Mal verliehen. Günter Lamprecht hat insbesondere mit seiner Hauptrolle in dem Film „Rückfälle“ Geschichte geschrieben. Der Film ist bis heute der Klassiker, wenn es um die Aufklärung über Suchterkrankung mit künstlerischen Mitteln geht. Lamprecht wurde daneben insbesondere als Berliner Tatort Kommissars Frank Markowitz bekannt. Der 1930 in Berlin geborene Schauspieler ist Träger des Bundesverdienstkreuzes I. Klasse, des Verdienstordens des Landes Nordrhein Westfalen und des Ehrenpreises des hessischen Ministerpräsidenten. Zweimal erhielt er die Goldene Kamera.
Die Fachjournalistin für Gesundheit und Soziales Leonie von Manteuffel überzeugte die Jury mit sachlich fundierten und stilistisch präzisen Beiträgen zu innovativen Behandlungsmethoden. Insbesondere die Artikel zu computergestützter Suchtprävention sind inhaltlich wegweisend. „Frau von Manteuffel leistet mit Ihren Artikeln zu neuen Behandlungsmethoden einen wesentlichen Diskussionsbeitrag “, lobt Dr. Hubert Buschmann, Chefarzt der AHG Klinik Tönisstein, den Beitrag. Mit dem Artikel ‚den Drink wegschieben‘ beschreibt von Manteuffel ein in den Niederlanden entwickeltes, computergestütztes Verhaltenstraining. Ziel des sogenannten „Neuropsychologischen Kontrolltrainings“ ist es, unbewusste Suchtmechanismen durch Training zu verändern.
„Mit dem Tönissteiner Medienpreises fördern wir den öffentlichen Diskurs zum Thema Sucht. Unwissenheit und Vorurteile sind für unsere Patienten Hindernisse auf dem Weg in ein Leben ohne Sucht. Journalistische Beiträge können die Öffentlichkeit informieren“, erklärt Buschmann die Zielsetzung des Tönissteiner Medienpreises.
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