Eine verbreitete Form des Medikamentenmissbrauchs ist die Schlaf- und Beruhigungsmittelsucht. Schätzungen zufolge sind rund 1,9 Mio. Menschen in Deutschland von Medikamentenmissbrauch bzw. einer Medikamentenabhängigkeit (Tablettensucht) betroffen. Davon leiden ca. 1,1 Mio. Menschen an Schlaf- und Beruhigungsmittelsucht.
In den meisten Fällen handelt es sich bei dieser Art Medikamentenmissbrauch um eine Schlaf- und Beruhigungsmittelsucht von sogenannten Benzodiazepinen, z.B. Noctamid, Diazepam, Tavor. Sie können schon innerhalb weniger Wochen eine Medikamentenabhängigkeit auslösen.
Pflanzliche Mittel wie Hopfen- oder Baldrian-Präparate und Antihistaminika (z.B. Hoggar N) führen nur selten zu Medikamentenabhängigkeit. Sie dienen aber als Einstiegsmedikamente für eine Schlaf- und Beruhigungsmittelsucht von Benzodiazepinen.
Ein Medikamentenmissbrauch wie die Schlaf- und Beruhigungsmittelsucht kann schwere Auswirkungen haben:
Von Medikamentenabhängigkeit Betroffene, die sich von ihrer Schlaf- und Beruhigungsmittelsucht lösen und wieder ein unabhängiges Leben ohne Medikamentenmissbrauch führen möchten, finden in den Kliniken der AHG professionelle Hilfe – von der Entwöhnung bis zur Adaptionsbehandlung bei Schlaf- und Beruhigungsmittelsucht.
Das Düsseldorfer Familienunternehmen AHG ist seit 1974 auf die Behandlung von Schlaf- und Beruhigungsmittelsucht spezialisiert. Heute vernetzt die AHG über 45 Facheinrichtungen in 11 Bundesländern. Damit bietet sie ein umfassendes Spektrum für die Therapie von Medikamentenmissbrauch und Medikamentenabhängigkeit von Schlaf- und Beruhigungsmitteln.
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