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Alkoholdelir

Ein Delir entsteht nach langjährigem schweren Alkoholmissbrauch meist durch ein plötzliches Absetzen des Alkohols, oft beispielsweise nach einem Unfall oder bei Unfähigkeit, dem Körper das Suchtmittel weiter zuzuführen. Das so genannte Delirium tremens ist die massivste Form des Alkoholentzugssyndroms. Davon betroffen sind etwa 6-15% aller Abhängigen. Im Delir ist der Patient zittrig, unruhig, verwirrt, bewußtseinsgetrübt und erlebt Wahrnehmungsstörungen (Halluzinationen). Zu den Krankheitszeichen gehören darüber hinaus zeitliche und örtliche  Desorientiertheit, Verkennungen, motorische Unruhe, Angst, optische und akustische Halluzinationen (Sehen von "weißen Mäusen", Hören von "Stimmen"), oder Konfabulationen („Geschichten“, die objektiv falsch sind und aufgrund von Wahrnehmungsstörungen und/oder Fehlfunktionen des Gedächtnisses entstehen). Es besteht die Gefahr eines Kreislaufkollapses. Jedes Delir ist ein lebensbedrohlicher Zustand. Unbehandelt verlaufen 15-30% der Delirien tödlich, unter stationären klinischen Bedingungen ist der tödliche Verlauf auf unter 1% gesenkt worden. 

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Leiterin Therapiezentrum

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Andrea Schwerdt

Diplom Psychologin
Psychologische Psychotherapeutin

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Tel. +49 7274 9482-0
Fax +49 7274 9482-11
E-Mail germersheim-kontakt@median-kliniken.de


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MEDIAN Therapiezentrum Germersheim
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