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Neurologische Folgeerkrankungen

Chronischer Alkohol-, Medikamenten- und Drogenmissbrauch führt zu  krankhaften Veränderungen des Nervensystems. Diese Schädigungen sind einerseits verursacht durch akuten oder dauerhaften, chronischen Substanzmissbrauch, andererseits durch häufig im Zusammenhang mit dem Substanzmissbrauch zu beobachtende Mangelernährung und dadurch bedingten gravierenden Vitaminmangel.

Nach langjährigem Substanzmissbrauch zeigen sich atrophische Prozesse (Zelluntergang) mit Erweiterungen der Hirnfurchen und Schrumpfungen der Gehirnwindungen sowie andere, sehr spezifische hirnorganische Veränderungen. Diese Veränderungen gehen einher mit unterschiedlichen kognitiven Leistungseinbußen wie zeitlicher und örtlicher Orientierungsschwäche, Störungen des Gedächtnisses, der Wahrnehmung, der Handlungsplanung und Problemlösefähigkeit, der Aufmerksamkeit, der Konzentration und Ausdauer sowie erhöhter Ablenkbarkeit, aber auch Persönlichkeits- und Wesensänderungen.

Zu den häufigsten psychiatrisch-neurologischen Alkoholfolgeerkrankungen gehören das Wernicke-Korsakow-Syndrom (auch Alkoholbedingtes Amnestisches Syndrom), Polyneuropathie, alkoholbedingte zerebrale Krampfanfälle,Alkoholdelir, Alkoholdemenz, Alkoholhalluzinose.

 

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Leiterin Therapiezentrum

Imke Dreckmann

Imke Dreckmann

Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin  

Spezialisierung:

Supervisorin

Kontakt:

Tel. +49 2625 9302-0
Fax +49 2625 9302-11
E-Mail bassenheim-kontakt@median-kliniken.de


Adresse:
MEDIAN Therapiezentrum Bassenheim
Hospitalstraße 16
56220 Bassenheim