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Korsakow-Syndrom

Alkoholbedingtes Amnestisches Syndrom

Mit diesen  Begriffen wird eine der schwersten Formen der Gehirnschädigung durch Alkohol bezeichnet. Die erste Bezeichnung geht zurück auf Dr. S. S. Korsakow, der 1889 zum ersten Mal das später nach ihm benannte Krankheitsbild beschrieb. Die zweite Bezeichnung ist die heute gebräuchlichere. Beide beschreiben jedoch das gleiche Krankheitsbild, das im Wesentlich durch starke Beeinträchtigungen der Gedächtnisfunktionen (vor allem des Kurzzeitgedächtnisses), aber auch durch Desorientiertheit, durch Augenzittern und Augenmuskellähmungen gekennzeichnet ist. Die typischen Gedächtnisstörungen sind jedoch keineswegs global. Es gibt Gedächtnisbereiche, die weitgehend intakt bleiben, andere kognitive Funktionen, auch Intelligenzfunktionen, sind nicht notwendigerweise beeinträchtigt. Man geht davon aus, dass 3-5%  aller Alkoholkranken von dieser Störung betroffen sind. Das etwa zeitgleich von Wernicke beschriebene Wernicke-Syndrom wird als eine Einheit mit dem Korsakow-Syndrom gesehen, wobei ersteres den akuten Teil des Krankheitsbildes darstellt, das Korsakow-Syndrom hingegen den chronischen Teil.

Entgegen früheren eher pessimistischen therapeutischen Einschätzungen, die von einer Irreversibilität der Gedächtnisstörungen ausgingen, konnten in verschiedenen Studien mit neuen gedächtnisrehabilitativen Ansätzen, bei denen die Nutzung der erhaltenen und intakten Funktionen der Patienten im Vordergrund steht, deutliche Funktionsverbesserungen nachgewiesen werden.

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Leiterin Therapiezentrum

Imke Dreckmann

Imke Dreckmann

Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin  

Spezialisierung:

Supervisorin

Kontakt:

Tel. +49 2625 9302-0
Fax +49 2625 9302-11
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Adresse:
MEDIAN Therapiezentrum Bassenheim
Hospitalstraße 16
56220 Bassenheim