Klinik Schweriner See  
Springen Sie direkt zu folgenden Bereichen:
Hauptnavigation | Suche | Inhalt |
  • Seite drucken

Wie entsteht eine Angststörung?

Bei der Angstreaktion handelt es sich grundsätzlich um eine Stressreaktion, die den menschlichen Organismus in einen Alarmzustand versetzt. Der Körper soll darauf vorbereitet werden, körperliche Höchstleistungen zu erbringen, um eine bevorstehende Bedrohungssituation entweder durch Flucht oder Kampf zu lösen. Bei Angstpatienten wurde diese biologisch zum Überleben notwendige Reaktion auf eigentlich neutrale und objektiv „harmlose“ Auslösereize gekoppelt, ohne dass der Patient in seiner Wahrnehmung die Möglichkeit hat, diese Situation konstruktiv zu lösen, weshalb oft nur die Flucht und Vermeidung als mögliche Umgehensstrategie gesehen wird. Verhaltenstherapeutisch wird dabei von einem Lernprozess gesprochen, der irgendwann im Leben zu dieser ungünstigen Koppelung beigetragen hat. Dabei unterscheiden sich die Erklärungsmodelle für die Entstehung von spezifischen Phobien, der Agoraphobie, der Panikstörung und der Generalisierten Angststörung in der  jeweiligen Gewichtung von auslösenden Faktoren, gedanklichen („kognitiven“) und körperlichen Ursachen und den konkreten Verhaltensweisen. Zusätzlich spielen auch  familiäre („Modelllernen“) und lebensgeschichtliche Faktoren eine Rolle; ebenfalls wichtig sind etwa körperliche Vorerkrankungen, auch bei Angehörigen.



Weitere Informationen

Chefarzt

Chefarzt Dr. med. Thomas Fischer

Dr. med. Thomas Fischer

Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapie, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Sozialmedizin

Spezialisierung:

Angst und Depressionen
Persönlichkeitsstörungen
Gruppenprozesse
Stoffungebundene Abhängigkeit
Abhängigkeitserkrankungen

Kontakt:

Tel. +49 3867 900-0
Fax +49 3867 900-100
E-Mail fkschwerin@ahg.de


Adresse:
AHG Klinik Schweriner See
Klinik für Psychosomatische Medizin, Psychotherapie und Suchtmedizin
Am See 4
19069 Lübstorf