Wir behandeln interdisziplinär.
Der z.T. langjährige Suchtmittelgebrauch hat oft zu mitunter erheblichen Schädigungen im körperlichen, psychischen und/oder sozialen Bereich geführt. In unserem Team arbeiten deshalb Fachärztinnen und Fachärzte, Krankenschwestern und -pfleger, Physiotherapeuten, Diplom-Psychologinnen und -Psychologen, Diplom-Sozialpädagoginnen und -Sozialpädagogen, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, Sporttherapeutinnen, Freizeittherapeut und Erzieherinnen zusammen.
Wir behandeln kooperativ.
Wir arbeiten mit medizinischen Einrichtungen und Fachärztinnen/Fachärzten in der Region zusammen, um alle medizinischen Diagnostik- und Therapiemaßnahmen kompetent und qualifiziert erbringen zu können.
Wir behandeln unterstützend.
- Der Sozialdienst unterstützt Sie während der Behandlung bei der Regelung aller sozialen Probleme.
- Begleitende Kinder werden während der Therapiezeiten der Eltern kompetent von erfahrenen Erzieherinnen betreut.
- Haustiere können in der Klinik nach vorheriger Absprache untergebracht werden.
Wir arbeiten erfahrungsgeleitet.
Sie bringen viele Erfahrungen mit, sowohl gute als auch schlechte. Sie sind die Experten Ihrer Krankheit und können Ihren Mitpatienten und uns Therapeuten vieles erklären.
Ihre Mitpatienten haben z.T. ähnliche, z.T. andere Erfahrungen. Wir setzen deshalb auf die Kraft der Gruppe. Der Erfahrungsaustausch in der Gruppe ist ein wichtiger Bestandteil in der Therapie.
Wir Therapeuten sind aufgrund unserer Fachkenntnisse und unseres Erfahrungswissens Profis bei der Behandlung der Suchterkrankungen und der begleitenden Störungen. Wir lernen aber auch aus den Erfahrungen anderer Therapeuten und bringen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse mit in die Therapie ein.
Wir behandeln lösungsorientiert.
Wir können über alles reden und vieles ausprobieren. Vor allem achten wir aber darauf, Ihnen Mittel und Wege zu zeigen, Ihre Probleme erfolgreich zu lösen, und die dazu erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu üben und zu festigen.
Wir behandeln ressourcenorientiert.
Unsere Patientinnen und Patienten haben in einigen Lebensbereichen z.T. erhebliche Probleme und Defizite. Andererseits haben sie schon vieles im Leben hervorragend gemeistert. Wir können also auf Ihrer Lebenserfahrung, auf bereits vorhandenen, wenn auch mitunter verschütteten, Erfahrungen, Fähigkeiten, Stärken aufbauen und diese für den Erwerb weiterer Kompetenzen nutzen.
Das therapeutische Basisprogramm umfasst
- Gruppengespräche in der Bezugsgruppe,
- Einzelgespräche,
- Großgruppe,
- Arzt- und Sozialgruppenvisiten,
- Selbstwahrnehmungstraining bzw. Soziales Kompetenztraining,
- Tagesmeditation,
- Entspannungstraining,
- Sporttherapie,
- Rückengymnastik,
- Kommunikative Bewegungstherapie,
- Arbeits- und Gestaltungstherapie,
- Belastungserprobung (Ausgang, Familienheimfahrten),
- Fachvorträge (Info-Therapie),
- Besuche von Selbsthilfegruppen,
- Freizeittherapie
Spezialisierte Bezugsgruppen bestehen für Patienten mit folgenden Problemen:
- Drogenabhängige, auch mehrfachabhängige Frauen und Männer,
- suchtkranke Frauen und Männer mit einer behandlungsbedürftigen psychiatrischen Erkrankung (psychiatrische Komorbidität Als Komorbidität bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Person an mehreren Krankheitsbildern gleichzeitig erkrankt ist. Komorbiditäten wie z.B. eine Suchterkrankung und das gleichzeitige Vorliegen einer Psychose sind häufig, besonders bei der Einnahme von Drogen im Jugendalter. Psychiatrische Komorbiditäten können in den darauf spezialisierten Kliniken der AHG mit gezielten therapeutischen Maßnahmen behandelt werden. Rechtzeitig und fachkundig behandelt ist die Prognose gut., d.s. Angsterkrankungen, Depression, nicht akute Psychosen, schwere Persönlichkeitsstörungen),
- suchtkranke Frauen und Männer mit kognitiven Defiziten (Hirnleistungstraining).
- suchtkranke Mütter und Väter mit Begleitkindern (in der Regel von 0 bis 12 Jahren außer bei Drogenabhängigkeit)
Individuelle Therapievereinbarungen erfolgen für die Teilnahme an Indikativen Gruppen oder andere Therapieformen für:
- Paare (außer bei Drogenabhängigkeit)
- Angstbewältigungstraining,
- Schmerzbewältigungstraining,
- Aggressionsbewältigungstraining,
- Computergestütztes Konzentrationstraining,
- Hirnleistungstraining,
- Motivationsgruppe zum Rauchverzicht,
- Raucherentwöhnung,
- Lauftraining,
- PNP-Gruppe (zur Selbstbehandlung der Polyneuropathie),
- Kochen/Lebenspraktisches Training,
- Freizeitplanung,
- EDV-Grundkurs,
- Bewerbungstraining