Was passiert nach der Reha?
Im Anschluss an eine ganztägig ambulante Rehabilitation besteht die Möglichkeit, im Rahmen einer Weiterbehandlung eine ambulante Nachsorge bzw. ambulante Rehabilitation in der Psychosozialen Beratungsstelle (Suchtberatungsstelle) zu machen, die in der Regel ½ bis ca. 1 Jahr dauern kann.
Darüber hinaus empfehlen wir die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe, die man sich bereits vor oder während der ganztägig ambulanten Rehabilitation suchen sollte.
Welche Klinik ist die Richtige?
Welche Behandlungsform – ob berufsbegleitende ambulante Reha oder ganztägig ambulante bzw. stationäre Therapie – für Sie die Richtige ist, hängt von vielen persönlichen Umständen ab. Ebenso ist die Auswahl der Klinik eine individuelle Entscheidung. Beides können Sie sowohl in den Gesprächen in Ihrer Suchtberatungsstelle für sich herausfinden und den dortigen Empfehlungen folgen als auch über unsere Prospekte oder bei Informationsgesprächen vor Ort in den Einrichtungen.
In der AHG Tagesklinik Nürnberg findet jeden Donnerstag um 17.00 Uhr ein Informationsabend statt. In der stationären AHG Klinik Wilhelmsheim in Oppenweiler können Sie einen Besichtigungstermin telefonisch vereinbaren.
Wie komme ich in die Reha?
Die Vorbereitung zu einer medizinischen Rehabilitation findet meist in einer Psychosozialen Beratungsstelle (Suchtberatungsstelle) oder Fachambulanz statt. Dort wird in gemeinsamen Gesprächen mit Ihnen ein Sozialbericht erstellt, der zusammen mit einem ärztlichen Gutachten an den zuständigen Leistungsträger geschickt wird, das sind in der Regel die Rentenversicherungsträger. In dem Sozialbericht kann ein Vorschlag für eine bestimmte Einrichtung gemacht werden. Sie können von Ihrem Wunsch- und Wahlrecht, das Ihnen gesetzlich zusteht, Gebrauch machen.
Sind Ihre Antragsunterlagen beim Kostenträger vollständig eingegangen, werden sie geprüft und es wird entschieden, ob und welche Form bzw. Dauer einer Rehabilitation genehmigt wird. Nachdem Sie eine Kostenzusage (Bewilligungsbescheid) erhalten haben, setzen wir uns im Falle einer Kostenzusage für uns mit Ihnen in Verbindung, um einen Aufnahmetermin abzusprechen.
Wie lange dauert eine Reha?
Eine stationäre Therapie dauert bis zu 16 Wochen, je nach persönlicher Situation und Problemfeldern. Für Therapiewiederholer werden meist zwischen 6 und 10 Wochen genehmigt und im Rahmen einer Kombitherapie dauert der stationäre Teil 6 Wochen.
In der Tagesrehabilitation dauert eine Therapie in der Regel 12 Wochen, jeweils von montags (08:30 -16:30 Uhr) bis samstags (08:30 – 12:30 Uhr). Eine etwaige Verlängerung oder Verkürzung der ganztägig ambulanten Therapie entscheidet sich im Therapieverlauf.
Im Rahmen einer Kombitherapie, dauert der Teil, den man in der Tagesrehabilitation ganztägig-ambulant durchführt 6-8 Wochen; daran schließt sich eine ambulante (berufsbegleitende) Reha in der Psychosozialen Beratungsstelle über ½ bis 1 Jahr an.
Bei einer wiederholten Therapie verkürzt sich die Behandlungsdauer auf ca. 8 Wochen.