Die AHG Klinik Münchwies verfügt über eine Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen und eine Abteilung für psychische und psychosomatische Erkrankungen.
Behandelt werden:
- Alkohol- bzw. Medikamentenabhängigkeit
- Affektive Störungen (z.B. Depressionen)
- Somatoforme Störungen und chronische Schmerzzustände
- Schädlicher Gebrauch von Alkohol bzw. suchtpotenten Medikamenten
- Persönlichkeitsstörungen
- Anorexia bzw. Bulimia nervosa und andere Essstörungen
- Adipositas (permagna)
- Posttraumatische Belastungsstörungen
- Angststörungen (z.B. Agoraphobien bzw. Panikattacken)
- Dissoziative Störungen (Konversionsstörungen)
- Pathologisches Glücksspielen
- Pathologischer PC-/Internet-Gebrauch
- Pathologisches Kaufverhalten
- Probleme am Arbeitsplatz
- Beziehungsstörungen, insbesondere im Bereich der Partnerschaft
- Frauen- bzw. männerspezifische Aspekte
Für Abhängige von harten, illegalen Drogen ist die Klinik nicht die richtige Einrichtung. Dies gilt ebenso für Patientinnen und Patienten, die unter einer endogenen und symptomatischen Psychose Als Psychose bezeichnet man eine psychische Erkrankung von erheblicher Auswirkung, deren Ursache nicht psychoreaktiv zu sehen ist. Man unterscheidet affektive Psychosen (wie die Depressionserkrankung oder die Manie) von den Psychosen des schizophrenen Formenkreises. Bei letzteren sind regelhaft Wahrnehmungs- und/oder Denkveränderungen zu beschreiben. Psychosen treten bei Menschen mit einer genetisch bedingten Empfänglichkeit gehäuft auf. Die Erkrankungsrate an der Schizophrenie liegt kulturübergreifend bei 1,5 %, bei Cannabis-konsumierenden Patientengruppen ist sie bei 6-9 %. Die Psychose wird medikamentös und psychotherapeutisch behandelt. leiden, bei akuter Suizidgefährdung sowie bei gravierenden hirnorganischen Störungen. In Münchwies werden Frauen und Männer zu etwa gleichen Anteilen behandelt, das Therapieprogramm ist für Erwachsene konzipiert. Eine Aufnahme von PatientInnen unterhalb der Volljährigkeit ist nur in Ausnahmen und nach vorausgegangenem Vorgespräch möglich. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können wir in unserem Haus grundsätzlich nicht behandeln.