Tinnitus – Pfeifen, Klingeln, Zirpen, Rauschen, Brummen, Dröhnen in den Ohren oder im Kopf – kann nach Schädigung des Innenohres (z.B. durch Hörsturz oder Lärm) oder auch spontan auftreten.
Nimmt der Tinnitus einen zu großen Raum bei der Aufmerksamkeit ein, etwa bei einem starken subjektiven Hilflosigkeitsgefühl, wird er mitunter chronisch. Der permanente Verlust der Stille kann als quälend empfunden werden, es kommt zu Konzentrations- und Schlafstörungen, Erschöpfung und Depressivität, Arbeitsunfähigkeit. Betroffene ziehen sich – besonders wenn eine begleitende Hyperakusis (Geräuschempfindlichkeit) vorliegt – von Freunden zurück („Dem müden Ohr ist jedes Wort zu viel“) und meiden gesellige Anlässe. Das Ventilatorgeräusch eines ...
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Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Angststörungen inklusive Traumafolgen, Depressionen, geschlechtsspezifische Vorgehensweisen insbesondere pathologisches Glücksspielen bei Frauen, Pathologischer PC-/ Internet-Gebrauch (Computersucht)
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