Angstzustände sind weit verbreitet. Studien belegen: 14 bis 25 Prozent aller Menschen sind irgendwann in ihrem Leben von einer Angststörung betroffen. Auch unter berühmten Persönlichkeiten finden sich viele Fälle, die bereits mit einer Angststörung oder Panikattacken zu kämpfen hatten.
Panikattacken und Angstzustände können dabei unterschiedliche Ausprägungen haben. Zur Angststörung zählen die Panikstörung, die generalisierte Angst, soziale Ängste und spezifische Phobien wie etwa die Agoraphobie. Im Folgenden erfahren Sie mehr über Symptome, Folgen, Ursachen, Formen und die Behandlung von Panikattacken und Angstzuständen.
Ein Hinweis vorab: Persönliche Beratung und Orientierung bei Angst- und Panikzuständen erhalten Betroffene und Angehörige bei der AHG-Beratungshotline unter Tel. 01801-244 222 und beratung@ahg.de. Gezielte Therapiekonzepte speziell bei Angststörungen bieten die folgenden AHG-Standorte: Bad Dürkheim, Bad Pyrmont, Berus, Daun, Hardberg, Ludwigshafen, Münchwies, Schweriner See, Waren, Dormagen und - speziell für Kinder und Jugendliche - Beelitz
Jeden Menschen können gewisse Situationen oder Gedanken in Angstzustände versetzen. Von einer Angststörung spricht man erst, wenn Panikattacken oder Angstzustände unbegründet, unangemessen und zum Teil dauerhaft auftreten. Zumeist macht sich die Angststörung auf körperliche und seelische Weise bemerkbar:
Hier finden Sie weitere Informationen über Panikattacken und Angstzustände, vor allem über Symptome der Angststörung.
Menschen mit einer Angststörung leiden oft an einer starken Einschränkung ihrer Lebensqualität – nicht nur durch ihre Panikattacken, sondern auch durch den Versuch, Situationen zu meiden, die Angstzustände auslösen.
Diese Vermeidungsstrategie gegen Panikattacken führt zu weiteren emotionalen Belastungen wie etwa:
Angstzustände sind Stressreaktionen, die den menschlichen Organismus durch Ausschüttung von Adrenalin in einen Alarmzustand versetzen. Angstzuständen bereiten den Körper also darauf vor, einer Bedrohungssituation entweder mit Flucht oder Kampf zu begegnen.
Bei Menschen mit Angststörung oder Panikattacken koppelt das Gehirn diese notwendige Reaktion an neutrale und harmlose Reize. In Panikattacken ist der Betroffene nicht fähig, seinen Angstzuständen lösungsorientiert zu begegnen. Anstatt sich mit dem Auslöser der Panikattacken zu konfrontieren, ist ihm lediglich die Vermeidung und Umgehung der beängstigenden Situation möglich.
Hier finden Sie mehr Informationen zu Panikattacken und den Fragen „Wie entsteht eine Angststörung?“ und „Warum bleiben Angstzustände?“
Bei der Angststörung unterscheidet man verschiedene Untererkrankungen, die sich in der Regel nach dem Auslöser der Panikattacken benennen. Formen der Angststörung sind:
Hier finden Sie weitere Informationen zu Panikattacken, Angstzuständen und der Frage „Welche Arten der Angststörung gibt es?“
Bleiben krankhafte Angstzustände unbehandelt, besteht ein erhöhtes Risiko für einen chronischen Verlauf. Stellen sich Betroffene jedoch frühzeitig ihrer Angststörung, versprechen Therapien nachweisbar gute Erfolge.
Die AHG Allgemeine Hospitalgesellschaft gehört zu den bundesweit größten Therapieanbietern für psychosomatische Erkrankungen wie die Angststörung. In 45 Kliniken und Therapiezentren profitieren Patienten mit Angstzuständen oder Panikattacken von erfolgsbewährten individuellen Behandlungskonzepten.
Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Angststörungen inklusive Traumafolgen, Depressionen, geschlechtsspezifische Vorgehensweisen insbesondere pathologisches Glücksspielen bei Frauen, Pathologischer PC-/ Internet-Gebrauch (Computersucht)
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