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Informationen für Patienten/innen

Wenn Sie sich für die Behandlung Ihrer Suchterkrankung entschieden haben, ist neben einem fachlich kompetenten Therapieprogramm die zwischenmenschliche Beziehungsgestaltung eine wichtige Komponente für eine erfolgreiche Behandlung. Die Einhaltung von Vereinbarungen und Regeln sind dabei unverzichtbare Voraussetzungen für einen rücksichtsvollen Umgang im täglichen Zusammenleben und für das Gelingen der Behandlung. Die von uns aufgestellten Regeln (Hausordnung) werden immer wieder kritisch geprüft, inwieweit sie notwendig sind, um Sie als einzelnen Patienten aber auch die Patienten- und Klinikgemeinschaft insgesamt zu „schützen“ und einen optimalen Therapieverlauf zu gewährleisten. Zentrales Prinzip der Haus- und Therapieordnung ist die Mitwirkungsbereitschaft des Patienten. Die Grundprinzipien der Hausordnung sollen eine effektive und fruchtbare Therapie und eine umfassende Rehabilitation ermöglichen. Dazu ist es notwendig, eine Balance zwischen Kontrolle und Autonomie zu finden.

Vor allem der Drogenkonsum während der Behandlung ist ein kritisches Ereignis, was zur Beendigung der Therapie führen kann. Der Konsum auf dem Klinikgelände führt auf jeden Fall zur disziplinarischen Entlassung. Auch Gewalt gegen Sachen und Personen wird in der Regel als Grund für eine Beendigung der Rehabilitationsbehandlung gewertet. 

Paarbildung und sexuelle Beziehungen gehören zum Alltag. Daher soll in einer offenen Atmosphäre über die eigene partnerschaftliche und sexuelle Situation gesprochen werden können. Voraussetzung dafür ist auch, dass Patienten Gefühle von Sympathie, Verliebtsein und Paarbildung gegenüber ihren Behandlern ansprechen. Wenn in grober Weise, z.B. sexuelle Ausnutzung aufgrund von Angst oder Abhängigkeitsbeziehung, gegen dieses Gebot verstoßen wird, kann eine Entlassung als Konsequenz notwendig werden.

Bei weiteren Hausordnungsverstößen (z.B. Nichteinhaltung von Therapiezeiten, Nichtteilnahme an Therapieveranstaltungen) erfolgt ein gestuftes Vorgehen von der Registrierung der Regelüberschreitungen, Reflektionsaufgaben zum nicht erwünschten Verhalten bis hin zu Klärungsgesprächen mit dem Behandlerteam und dem Chefarzt.



Weitere Informationen

Chefarzt

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Dr. med. Willem Hamdorf

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Suchtmedizin

Spezialisierung:

Verhaltenstherapie, Behandlung Stimulantienabhängigkeit, ADHS, Eltern-Kind-Behandlung

Kontakt:

Tel. +49 38872 91-0
Fax +49 38872 91-22
E-Mail mecklenburg-kontakt@median-kliniken.de


Adresse:
MEDIAN Klinik Mecklenburg
Blumenstraße 3
19217 Rehna OT Parber