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Schmerzmittel

Zwei Hände nehmen mehrere Tabletten aus einer Dose, dahinter stehen weitere Medikamente

Im Teufelskreis der Tablettensucht

Eine verbreitete Form des Medikamentenmissbrauchs ist die Schmerzmittelsucht. Nach Schätzungen sind rund 1,9 Mio. Menschen in Deutschland von Medikamentenmissbrauch bzw. einer Medikamentenabhängigkeit (Tablettensucht) betroffen. Davon leiden ca. 500.000 an Schmerzmittelsucht.


Die meisten von dieser Art Tablettensucht Betroffenen sind schmerzmittelabhängig von sogenannten peripher wirksamen Präparaten - etwa Aspirin, Paracetamol. Insbesondere der Medikamentenmissbrauch von coffeinhaltigen Kombinationspräparaten, z.B. Thomapyrin oder Vivimed, führt zu Dauerkopfschmerzen, die oft eine stärkere Dosierung und Tablettensucht auslösen.

Mittel auf Opioidbasis zur Behandlung starker Schmerzen (etwa Morphin, Tramadol, Tilidin, codeinhaltige Mischanalgetika) können schon bei bestimmungsgemäßer Einnahme schmerzmittelabhängig machen.

Welche Folgen hat eine Tablettensucht wie die Schmerzmittelabhängigkeit?        

Der Medikamentenmissbrauch von Schmerzmittelabhängigen kann ernste Folgen nach sich ziehen:

  • Die Schmerzmittelsucht kann mit Dauerkopfschmerzen einhergehen, die einen weiteren Konsum hervorrufen.
  • Durch den Medikamentenmissbrauch leiden viele Schmerzmittelabhängige an Organschäden.
  • Man schätzt, dass 10 – 15 % der Dialysepatienten aufgrund einer Tablettensucht von Schmerzmitteln erkrankt sind.
  • Opioide haben bei Medikamentenmissbrauch oft eine stark euphorisierende Wirkung.
  • Bei nachlassender Wirkung der Opioide kommt es bei Schmerzmittelabhängigen oft zu depressiven Verstimmungen.
  • Führt die Schmerzmittelsucht zu einer Überdosierung, kann Atemlähmung die Folge sein.

Wo finde ich bei Tablettensucht wie der Schmerzmittelsucht Hilfe?

Schmerzmittelabhängige, die sich von ihrer Schmerzmittelsucht lösen und wieder ein unabhängiges Leben ohne Medikamentenmissbrauch führen möchten, finden in den Kliniken der AHG professionelle Hilfe – von der Entwöhnung  bis zur Adaptionsbehandlung bei Tablettensucht.

Das Düsseldorfer Familienunternehmen ist seit 1974 auf die Behandlung von Schmerzmittelsucht spezialisiert. Heute vernetzt die AHG über 45 Facheinrichtungen in 11 Bundesländern. Damit bietet sie ein umfassendes Spektrum für die Therapie von Medikamentenmissbrauch und Medikamentenabhängigkeit von Schmerzmitteln (Schmerzmittelsucht).

 

 

Weitere Informationen

Chefarzt

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Dr. med. Willem Hamdorf

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Suchtmedizin

Spezialisierung:

Verhaltenstherapie, Behandlung Stimulantienabhängigkeit, ADHS, Eltern-Kind-Behandlung

Kontakt:

Tel. +49 38872 91-0
Fax +49 38872 91-22
E-Mail mecklenburg-kontakt@median-kliniken.de


Adresse:
MEDIAN Klinik Mecklenburg
Blumenstraße 3
19217 Rehna OT Parber