Neurologische Fachklinik Hilchenbach  
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Presse

Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus der Therapie, in der der Patient mittels Gummireifen das Greifen und die Koordination mit der Hand trainiert. .
Schon erste Handgriffe können nach Schädel-Hirn-Verletzungen ein Erfolg sein.

Aktuelles

AHG Klinik Hilchenbach aktuell
14.10.2011 – Schädel-Hirn-Verletzungen: Wege zurück ins Leben

 

200.000 Fälle pro Jahr: Traumatische Schäden nach Auto- oder Arbeitsunfall sind die häufigste Ursache für Behinderungen bei jungen Menschen.

Hirnverletzungen sind die häufigsten Ursachen für Behinderungen junger Erwachsener. Allein nach Verkehrsunfällen erleiden in Deutschland jährlich über 200.000 Personen Schädel-Hirn-Verletzungen.

Unfälle können mit Gehirnerschütterung, Gehirnprellung, Rückenmarks- oder Nervenwurzelschädigung einhergehen. Die Verletzung von Gehirn und Rückenmark kann mit Blutungen verbunden sein. Nach Abschluss der akutmedizinischen Behandlung verbleiben oft Beeinträchtigungen wie:

  • verminderte körperliche und psychische Belastbarkeit
  • Störungen der geistigen Funktionen wie Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit
  • Schmerzen unterschiedlicher Lokalisation
  • Störungen der Beweglichkeit und des Gebrauchs von Gliedmaßen
  • Sprachstörungen
  • Schwindel
  • Sehstörungen

Das Ziel: Funktionen nach Trauma reaktivieren

Nach traumatischer Schädigung des Gehirns gilt es, die Ressourcen des Nervensystems zu fördern – und so verloren gegangene Funktionen wiederherzustellen oder zu kompensieren. Dazu führt das Team der AHG Klinik für Neurologie Hilchenbach individuell zugeschnittene Rehabilitationsbehandlungen durch. Die Ziele reichen von der Wiederherstellung normaler Körperfunktionen bis zur beruflichen und familiären Wiedereingliederung.

Komplexe Therapie bei Verletzungen

Nach Schädel-Hirn-Verletzungen können Beeinträchtigungen verbleiben, die komplexe Behandlungen erfordern. Die Therapiemöglichkeiten reichen von der Vermittlung elementarer Bewegungsfunktionen zur Wiederherstellung der Selbstständigkeit über das Training geistiger Funktionen bis zum beruflichen Training.

Die Behandlung von Schmerzsyndromen übernehmen ausgebildete Neurologen. Das Spektrum reicht von physikalischen Anwendungen bis zur medikamentösen Behandlung.

Zur Behandlung schwerer Gedächtnis- und Orientierungsstörungen verfügt die AHG Klinik für Neurologie Hilchenbach über eine Spezialstation. Nach einem speziellen Therapiekonzept wird dort die Wiedereingliederung in den Alltag angestrebt.

In jeder Phase der Rehabilitation werden die Angehörigen mit einbezogen. Ärztlich und psychologisch geführte Gespräche helfen bei der gemeinsamen Krankheitsbewältigung. Auch nach Abschluss der stationären Therapie können in der Klinik stattfindende Infoabende genutzt werden.

Detailliertere Informationen finden Sie auch im Faltblatt „Neurologische Rehabilitation von Schädel-Hirn-Verletzungen“.

Weitere Informationen

Chefarzt

Chefarzt Dr. Sackmann

Dr. med. Andreas Sackmann

Facharzt für Neurologie, Zusatzbezeichnung Sozialmedizin, Verkehrsmedizinische Qualifikation

Kontakt:

Tel. +49 2733 897-0
Fax +49 2733 897-999
E-Mail hilchenbach@ahg.de


Adresse:
AHG Klinik für Neurologie Hilchenbach
Ferndorfstraße 14
57271 Hilchenbach