Dr. med. Andreas Sackmann
Facharzt für Neurologie, Zusatzbezeichnung Sozialmedizin, Verkehrsmedizinische Qualifikation
NeuroDialog: Herr Meise, Sie sind nun über 100 Tage im Amt. Mit welchen Erwartungen sind Sie nach Hilchenbach gekommen und haben sie sich er füllt?
Christian Meise: Ich war zuvor bereits Kaufmännischer Leiter und Prokurist von „medicos.Auf Schalke“, einem der größten ambulanten Rehazentren Deutschlands. Von daher wusste ich sehr genau, was auf mich bei der Führung einer Klinik zukommt. Gefreut hat mich, dass viele Kolleginnen und Kollegen schon seit vielen Jahren hier beschäftigt sind. Ein Zeichen für das gute Betriebsklima, das auch den Patienten zu Gute kommt.
NeuroDialog: Was waren Ihre ersten und wichtigsten Aufgaben? Gab es besondere Herausforderungen?
Christian Meise: Ich musste mich zunächst einmal in viele Themen einarbeiten, die sich seit dem Ausscheiden meines Vorgängers angesammelt hatten. Aber das ging problemlos. Anschließend habe ich mich bei den Kostenträgern, den Krankenhäusern und Kooperationspartnern der Region vorgestellt. Größte Herausforderung war gleichzeitig, gemeinsam mit Dr. Sackmann die of fenen Stellen im ärztlichen Dienst adäquat zu besetzen. Aber das haben wir er folgreich geschafft.
NeuroDialog: Was hat Sie in den ersten 100 Tagen besonders gefreut, was besonders geärgert? Wie fälltIhre erste Bilanz aus?
Christian Meise: Gefreut hat mich die freundliche Aufnahme durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Hilchenbach. Es ist einfach schön, in einer erstklassigen Rehabilitation mit einem solide strukturierten und hoch motivierten Team zu arbeiten – beste Voraussetzungen, so denke ich, um künftige Herausforderungen im Gesundheitsmarkt zu meistern. Geärgert hat mich persönlich, dass ich bisher kaum Zeit hatte, die reizvolle Umgebung der Klinik beim Joggen zu erkunden.
NeuroDialog: Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?
Christian Meise: Mein Ziel ist es, die Position der AHG Klinik für Neurologie Hilchenbach in den kommenden Jahren als Kompetenzzentrum in der Region und herausragende neurologische Rehabilitationsklinik im bundesweiten Gesundheitsmarkt weiter zu stärken und neue Handlungsfelder zur Sicherung des Standortes zu erschließen. Daneben möchte ich ein modernes Controlling aufbauen, um so eine solide Grundlage für zukünftige Entscheidungen zu haben. Und dann möchte ich persönlich im nächsten Jahr natürlich die über 300 Kolleginnen und Kollegen hier kennenlernen. Und das ist sicher eine echte Herausforderung.
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