Rauschmittelfreiheit
Für die Behandlung ist es Notwendig, dass Patientinnen und Patienten generell (auch ohne Suchtproblem) abstinent die stationäre Behandlung antreten. Es gilt "absolute" Drogenfreiheit, die wir vor stationärer Aufnahme durch Urinkontrollen auch überprüfen. Dies ist z.B. bei THC (Cannabis) von Bedeutung, da sich dieser Stoff länger nachweisen lässt.
Die Möglichkeit der Tabakentwöhnung während der stationären Behandlung hilft die die körperliche Gesundheit und Nachhaltigkeit der Behandlungsergebnisse zu sichern.
Was passiert nach der Reha?
Nach Abschluss der stationären Reha wird es für Sie darum gehen, die gewonnen Erkenntnisse umzusetzen und wieder im beruflichen und privaten Alltag Fuß zu fassen.
Um Sie hierin zu Unterstützen empfehlen wir Ihnen in der Regel eine Nachsorge die sich je nach persönlicher Situation unterscheiden kann. Dies kann vom Besuch einer Selbsthilfegruppe, einer ambulanten Psychotherapie, der Betreuung durch einen Facharzt an Ihrem Wohnort bis hin zu teilstationären oder stationären Beahndlungsangeboten (z.B. Adaption) reichen.
Hierzu stehen wir mit zahlreichen Behandlern an Ihrem Wohnort in Kooperation. Einige Nachsorgeangebote bieten wir auch selbst an:
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Die Fachambulanz für Abhängigkeitserkrankungen in Darmstadt richtet sich mit ihrem ambulanten Angebot differenzierter Diagnostik, Beratung und Therapie an Anhängigkeitserkrankte aus dem Raum Darmstadt mit der Möglichkeit einer niederfrequenten ambulanten Entwöhnungsbehandlung und nachstationären Betreuung. Die Fachambulanz steht in enger Kooperation mit den regionalen Einrichtungen des Suchtversorgungssystems (Landeskrankenhäuser, Allgemeine Krankenhäuser, Gesundheitsämter, Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen usw.). Ansprechpartner ist Herr Kiefer.
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Eine Fachambulanz für psychosomatisch Erkrankte besteht seit Sommer 2002 und bietet die Möglichkeit einer ortsnahen ambulanten Nachsorge nach stationärem Aufenthalt.
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Welche Klinik ist die Richtige?
Falls Sie sich nicht sicher sind ob wir für Ihre Bedürfnisse die passende Klinik sind und weitere Informationen brauchen, wenden Sie sich an einen unserer Ansprechpartner.
Wie komme ich in die Reha?
Patientinnen und Patienten mit Interesse an einer Behandlung in den den Abteilungen "Psychosomatik/Jugendpsychosomatik" oder "Suchtnahe Psychosomatik" benötigen eine vorherige Kostenzusage. Diese wird durch einen der o.g. Leistungsträger erteilt. Wir bitten Sie um vorheriges Ausfüllen unseres Eigenberichts. Dieser ermöglicht Ihnen eine innere Klärung, was Sie von der Therapie erwarten und uns die Möglichkeit uns auf Ihre Behandlung vorzubereiten. Beides verbessert nachweislich die Therapieergebnisse.
Patientinnen und Patienten mit Interesse an einer Behandlung in der Abteilung "Psychotherapie der Abhängigkeitserkrankungen" wenden sich im Vorfeld am besten an eine Suchtberatungsstelle. Dort wird ein Sozialbericht erstellt, der dann an den Leistungsträger (in der Regel die Deutsche Rentenversicherung) weitergeleitet wird. Dort erfolgt dann eine Kostenzusage.
Sie können sich auch gerne an unser Aufnahmesekretariat, unter +49 6163 74-904 oder -905 wenden.
Für Patientinnen und Patienten mit Interesse an einer Behandlung in der Jugendpsychosomatik (d.h. für Patientinnen und Patienten im Alter von 16 bis 21 Jahren) ist sowohl dieser Eigenbericht als auch ein persönliches Vorgespräch Voraussetzung für eine Aufnahme. Vorgespräche vereinbaren Sie bitte mit Frau Benedikt unter +49 6163 74-925.
Wir wollen an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir erwarten, dass Patientinnen und Patienten generell abstinent die stationäre Behandlung antreten. Es gilt "absolute" Drogenfreiheit, die wir vor stationärer Aufnahme durch Urinkontrollen auch überprüfen. Dies ist z.B. bei THC (Cannabis) von Bedeutung, da sich dieser Stoff länger nachweisen lässt.
Wie lange dauert eine Reha?
Die Behandlungsdauer schwankt unter Berücksichtigung verschiedener relevanter Umstände (Familie, Partner, Kinder, Arbeitgeber, Kostenträger, usw.), abhängig von der Schwere der Symptomatik und indikationsbezogen zwischen 3-10 Wochen für die Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen (durchschnittlich unter 6 Wochen) und 4-16 Wochen für Patienten mit manifesten Abhängigkeitserkrankungen (durchschnittlich 12 Wochen).