Günter K. Mainusch
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Spezialisierung:
Suchtmedizin, Verkehrsmedizin, Verhaltenstherapeutischer Supervisor
Unter diesem Motto bot das einjährige Jubiläum der AHG Klinik Dormagen Beschäftigten und Gästen Gelegenheit zum Feiern und für ein positives Fazit!
Ihren Glückwunsch für die AHG Klinik Dormagen überbrachte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sabine Bätzing am 6. August persönlich: „Ich habe in den vier Jahren als Drogenbeauftragte viele Einrichtungen und Konzepte kennengelernt. Ihres zeichnet sich ganz besonders aus. Es hebt sich ab, weil ihre Philosophie die Individualität in den Mittelpunkt stellt.“
Ihr Besuch bildete nur einen der zahlreichen Höhepunkte einer Veranstaltung, in der Verwaltungsdirektor Rodolfo Baumbach und Chefarzt Günter Mainusch viele Glückwünsche entgegennehmen durften. Gerhardt Woitzik überbrachte als stellvertretender Bürgermeister das ebenso positive Fazit des Dormagener Stadtrates: Entgegen anfänglicher Bedenken sei die Eröffnung der Klinik heute längst ein Glücksfall für die Stadt. Doch auch von Seiten der Klinik war es Zeit, Danke zu sagen: „Heute können wir feststellen, wir sind angekommen: als neues Team, für unsere Patienten und in Dormagen, wo wir vielerlei Unterstützung und Integration erfahren“, lobte das Führungsduo die gelungene entstandene Zusammenarbeit. Insgesamt fanden sich rund 150 Gäste, darunter viele Kollegen aus den regionalen Praxisnetzwerken zu den Feierlichkeiten ein. Die Veranstaltung schloss am Nachmittag mit Fachvorträgen zu den Behandlungsschwerpunkten.
Der jüngste Spross der AHG, die mit 45 Kliniken und Therapiezentren der bundesweit größte Therapieanbieter bei Suchterkrankungen ist, hat sich in Dormagen auf die stationäre medizinische Rehabilitationsbehandlung für Alkohol- und Medikamentenabhängige spezialisiert; die Therapie umfasst in der Regel 16 Wochen. Das Neuangebot von Therapieplätzen im Ballungsraum Rheinland stellt eine grundlegende Verbesserung der medizinischen Versorgung Suchtkranker in Nordrhein-Westfalen dar. Seit August 2008 wurden hier bereits 290 Patienten aufgenommen und erfolgreich behandelt.
Von den geschätzten drei Millionen Betroffenen in Deutschland gelangen nur etwa 2-3 Prozent in eine angemessene stationäre Behandlung. Eine zeitgemäße konzeptionelle Ausgestaltung soll in Dormagen den Zugang für Patienten erleichtern und diese Quote verbessern.
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Suchtmedizin, Verkehrsmedizin, Verhaltenstherapeutischer Supervisor
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AHG Klinik Dormagen
Kurt-Tucholsky-Str. 4
41539 Dormagen