Grundlage der Behandlung sind die Erkenntnisse und Erfahrungen der modernen Verhaltensmedizin. Zugunsten einer individuellen Beziehungsgestaltung zwischen Patient und Therapeut wird in der modernen Suchtbehandlung auf pauschale Reglementierungen und damit auf vermeidbare Konfrontation verzichtet.
Dem Patienten wird in hohem Maße mit Empathie begegnet, um unter enger Zusammenarbeit mit seinem sozialen Umfeld einen auf ihn abgestimmten Weg aus der Abhängigkeit zu finden und so seine persönliche Freiheit und Leistungsfähigkeit zurückzuerlangen.
Die Förderung der Selbstbestimmung der Patienten im Sinne des § 1 SGB IX, ist unser zentrales Anliegen in der Behandlung Abhängigkeitskranker. Wir machen Patienten zu „Experten ihrer eigenen Gesundung.“
In dieser Hinsicht stellt das Therapiekonzept der AHG Klinik Dormagen einen patientenzentrierten rehabilitativen und psychotherapeutischen Behandlungsrahmen zur Verfügung. Wissenschaftlich fundierte Behandlungskonzepte und eine ständige Begleitforschung liefern genaue Ergebnisse über den Erfolg der AHG-Therapien. Nachweislich erreicht jedes Jahr die Hälfte der in den AHG-Kliniken behandelten Abhängigkeitskranken eine dauerhafte Abstinenz Die Abstinenz ist der völlige Verzicht auf ein Suchtmittel (Alkohol).
In einer Therapie erlernt der Alkoholabhängige nicht, dass er nicht mehr trinken darf, sondern dass er nicht mehr trinken muss..
Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Vorgabe des Kostenträgers und nach dem individuellen Behandlungsbedarf und kann zwischen 8 und 16 Wochen, im Einzelfall auch höher liegen.