Die Ergotherapie setzt mit vier Segmenten an der Ressourcen- und Kompetenzerweiterung der Rehabilitanden an.
- Kompetenzorientierte Kreativtherapie
Ziel der Kreativtherapie ist es, im Umgang mit verschiedenen Materialien und Techniken, wie Malen, Zeichnen und plastischem Gestalten Motivation zu schaffen, Interessen und kreative Ressourcen (wieder) zu entdecken, im kreativen Schaffensprozess entspannte Vertieftheit zu erfahren sowie nonverbale Ausdruckmöglichkeiten und Anregungen zur aktiven Freizeitgestaltung zu finden. - Arbeitstherapie
Im Zentrum der Arbeitstherapie steht die Wiederherstellung von speziellen Arbeitsfähigkeiten und die Förderung von arbeitsplatzrelevanten Kompetenzen.
Der Bereich der Arbeitstherapie umfasst Arbeitsdiagnostik, Allgemeines Computertraining, EDV-gestützte Übungen, sowie Arbeits- und Projektgruppen, in denen teambezogenene Arbeitsfertigkeiten probehandelnd beübt werden können. - Kognitives Training
Zur Förderung und Erhalt von kognitiven Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Ausdauer, Reaktionsgeschwindigkeit, Handlungsplanung etc., in Hinblick auf die Bereiche Arbeit und Alltag kommen u.a. kognitives Spielmaterial, Trainingsaufgaben auf Papier und EDV-gestützte Übungen zum Einsatz. - Interaktionelle Spielegruppe (ausgenommen Indikation pathologisches Spielen)
Verschiedene Spielearten (Plan-, Reaktions-, Geschicklichkeits-, Rate- und Kooperationsspiele) kommen zum Einsatz. Neben der Möglichkeit, innerhalb der Gruppe Motivation, Ansporn, Spaß und Freude zu erleben, können hierbei diverse kognitive Fähigkeiten, wie auch sozio-emotionale Fertigkeiten wie Umgang mit Triumph, Enttäuschung, Konkurrenz, das Einhalten von Regeln und Fairness, geübt werden.