Tragende Säulen der Entwöhnungsbehandlung junger drogenabhängiger und polytoxikomaner Patienten sind die medizinische Behandlung, Psychotherapie und die Vorbereitung der sozialen und beruflichen Reintegration.
Wir haben ein ganzheitliches, bio-psycho-soziales Krankheitsverständnis. Die Behandlung basiert auf einem wissenschaftlichen fundierten, verhaltensmedizinischen Konzept, das die Schwerpunkte medizinische Rehabilitation, Verhaltenstherapie – im Besonderen die Selbstmanagementtherapie – und die systemische Therapie wirkungsvoll verbindet. Der verhaltensmedizinische Ansatz der AHG Kliniken Daun zielt auf die ganzheitliche Behandlung mit dem Ziel, neben körperlichen und seelischen Störungen auch familiäre und berufliche Beeinträchtigungen zu erkennen, zu behandeln und langfristig zu vermeiden.
Unser zentrales Anliegen ist, jeden Patienten zum Experten seiner eigenen Erkrankung und seiner eigenen Gesundung zu machen.
Diagnostische und therapeutische Prozesse greifen im gesamten Behandlungsverlauf ineinander. Je mehr Informationen wir über die Entwicklung und Aufrechterhaltung der Drogenabhängigkeit sowie deren Konsequenzen mit unseren Patienten gewinnen, desto genauer können wir die Maßnahmen und therapeutischen Strategien abstimmen. Wir orientieren uns an der aktuellen Ausgangssituation jedes Patienten, berücksichtigen konsequent seine Stärken und Schwächen.
Übergeordnete Ziele unserer Behandlung sind ein suchtmittelfreies, selbstbestimmtes Leben und eine erfolgreiche medizinische, psycho-soziale und berufliche Behandlung mit unseren Patienten zu erreichen. Wesentlich für die individuelle Behandlungsplanung ist die Erstellung individuellen Gesamtbehandlungsplänen, die die aktuelle Ausgangssituation und die Ziele berücksichtigen. Im Vordergrund stehen dabei die allgemeinen Behandlungsziele und die persönlichen Ziele des Patienten. Das therapeutische Vorgehen auf dem Weg zur Zielerreichung wird transparent mit dem Patienten vereinbart, um die Mitwirkung zu sichern.