Klinik Berus - Zentrum für Psychosomatik und Verhaltensmedizin  
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Mobbing

Ergebnisse zum Behandlungsschwerpunkt: Psychosomatische Störungen bei Mobbing

 

Seit 1999 wurden mehr als 800 Patientinnen und Patienten behandelt, im Jahre 2005 waren es insgesamt 204 Patienten, davon ca. ein Drittel (35%) Männer und ca. zwei Drittel (65%) Frauen. Das Alter der Mobbingpatienten lag mit 45,8 Jahren um ca. 2 Jahre im Durchschnitt höher als das der übrigen Patienten (43,5). Die Erstdiagnosen der an Mobbing erkrankten Patienten gruppieren sich im Wesentlichen um die verschiedenen Ausprägungen einer depressiven Erkrankung. Was die Komorbidität Als Komorbidität bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Person an mehreren Krankheitsbildern gleichzeitig erkrankt ist. Komorbiditäten wie z.B. eine Suchterkrankung und das gleichzeitige Vorliegen einer Psychose sind häufig, besonders bei der Einnahme von Drogen im Jugendalter. Psychiatrische Komorbiditäten können in den darauf spezialisierten Kliniken der AHG mit gezielten therapeutischen Maßnahmen behandelt werden. Rechtzeitig und fachkundig behandelt ist die Prognose gut. betrifft, lässt sich festhalten, dass nur ca. 18% keine Zweitdiagnose hatten. Zum letzten beruflichen Status ist im Vergleich zu den anderen Patientinnen und Patienten in der Klinik festzustellen, dass die höheren Angestellten und Beamten doppelt so häufig (16% zu 8%) vertreten sind, auch bei den einfachen und mittleren Angestellten und Beamten finden sich prozentual bei den Mobbingpatienten deutlich mehr Personen als bei den übrigen Patienten (68% zu 49%).

Zum Therapieergebnis zeigt sich, dass im BDI (Beck-Depressions-Inventar) zum Ende der Behandlung im Vergleich zur Aufnahme eine deutlich signifikante Abnahme der Depressivität vorliegt (Aufnahme 18,66 - Entlassung 12,03). Auch im SCL-90-R (Symptom Check List)  zeigt die psychische Belastung der Patienten (GSI Global Severity Index) im Verlauf der Therapie (70,49 zu 62,58) eine hochsignifikante Veränderung in positiver Richtung.

Die Ergebnisse zeigen, dass das katamnestisch gestützte, verhaltensmedizinische Therapiekonzept für an Mobbing erkrankte Patientinnen und Patienten sich bewährt.

 



Weitere Informationen

Chefarzt

Dr. med. Dipl. Psych. W. Carls

Dr. med., Dipl.-Psych. Winfried Carls

Facharzt für Neurologie und Psychiatrie
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

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Fax +49 6836 39-178
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