Unter Mobbing wird eine konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen verstanden, bei der die angegriffene Person unterlegen ist und von einer oder mehreren Personen systematisch und während längerer Zeit mit dem Ziel der Ausgrenzung direkt oder indirekt angegriffen wird. Es kann dabei zu bestimmten Handlungen kommen:
Als Folgen von Mobbing können je nach individuellen Verarbeitungsmustern und persönlicher Erfahrung Dienst nach Vorschrift, innere Kündigungsprozesse mit Rückzug, Kränkungen und reduzierte Leistungsfähigkeit auftreten. Daneben werden bei den Betroffenen verschiedene Symptome von Krankheitswert beobachtet: Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen, Nervosität, depressive Verstimmungen und Erschöpfungssyndrome, Angstreaktionen (v.a. Versagensängste) und Somatisierungsstörungen, Selbstwertkrisen, Posttraumatische Belastungsstörungen, Tinnitus, Suizidalität, vermehrte Einnahme von Medikamenten und Alkoholmissbrauch. Auf Seiten der Arbeitgeber entsteht ein erhöhter Produktivitätsverlust durch Arbeitsunfähigkeit und Minderleistungen.
Die Ursachen von Mobbing können sehr vielfältig sein; häufig spielen folgende Faktoren eine Rolle:
Allgemeine Ziele unserer Behandlung von Mobbing sind:
Darüberhinaus wird gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten ein ganz persönlicher Behandlungsplan mit individuellen Auswegen aus dem Teufelskreis von Mobbing erstellt.
Und je nach individuellem Bedarf z.B.:
Ansprechpartner:
Leitender Psychologe
Psychologischer Psychotherapeut
Facharzt für Neurologie und Psychiatrie
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
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