Klinik Berus - Zentrum für Psychosomatik und Verhaltensmedizin  
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Folgen der Bulimie

Patientinnen mit Bulimia nervosa verfügen häufiger über geringere Fähigkeiten zur Selbstkontrolle, was in einer erhöhten Impulsivität und emotionalen Instabilität dann zum Ausdruck kommt.

Sehr häufig leiden Betroffene auch unter weiteren psychischen Störungen, wie z.B.:

  • Minderwertigkeitsgefühlen oder Depressionen,
  • Schamgefühle führen dazu, dass Betroffene ihre Krankheit vor ihrer Umwelt zu verbergen versuchen,
  • Missbrauch von Alkohol, Drogen oder Nikotin,
  • Sozialer Rückzug bis hin zu sozialer Isolation,
  • Selbstschädigende bzw. selbstverletzende Verhaltensweisen,
  • Körperschemastörungen und Probleme in der Akzeptanz der eigenen Weiblichkeit bzw. Sexualität,
  • Neigung zum Perfektionismus und/oder extremem Leistungsstreben in Schule, Ausbildung oder Beruf.

Um die z.T. erheblichen Kosten für Nahrungsmittel (nicht selten aber auch für überzogenes Modeverhalten) finanzieren zu können, neigen einige Betroffene zu Ladendiebstählen, gelegentlich kann es auch zu einer Kaufsucht (pathologisches Kaufen) kommen.

Wie bei der Anorexia nervosa kann es auch bei der Bulimia nervosa zu schwerwiegenden medizinischen Komplikationen und körperlichen Folgeschäden kommen.

Weitere Informationen

Chefarzt

Dr. med. Dipl. Psych. W. Carls

Dr. med., Dipl.-Psych. Winfried Carls

Facharzt für Neurologie und Psychiatrie
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Kontakt:

Tel. +49 6836 39-0
Fax +49 6836 39-178
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