Klinik Berus - Zentrum für Psychosomatik und Verhaltensmedizin  
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Einzeltherapie

Das Konzept der Einzeltherapie entstammt der ambulanten Psychotherapie und bedeutet eine über den gesamten Behandlungsverlauf fortwährende psychotherapeutische Betreuung in einer Zweiersituation. Hierbei wird eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung entwickelt, auf deren Grundlage auch solche Themen bearbeitet werden können, die durch die Anwesenheit Dritter nicht  besprochen werden könnten. In der ambulanten Psychotherapie stellt die Einzeltherapie eine nahezu ausschließliche Therapieform dar.

Dieser Vorteil der von Vertrauen und Offenheit getragenen Gesprächssituation der Einzeltherapie hat auch in der stationären Behandlung eine tragende Bedeutung. Neben der anfänglichen Erhebung der Krankheitsgeschichte und der darauf aufbauenden Therapieplanung kommt der Einzeltherapie in der stationären Behandlung vor allem die Rolle zu, den stationären Aufenthalt zu begleiten, die Erfahrungen und Bewältigungsaktivitäten der Patienten zu unterstützen und erforderlichenfalls Änderungen im Therapieplan abzustimmen und einzuleiten. Wesentliche Lernerfahrungen der Patienten finden jedoch vor allem in den gruppentherapeutischen Aktivitäten statt: Insofern ist die Zweierkontakte mit den stationären Behandlern keine Einzeltherapie im ausschließlichen Sinne, sondern sie sind Bestandteile einer individuelle Psychotherapie, deren inhaltlicher Ablauf und deren Begleitung durch einzeltherapeutische Gespräche und Verhaltensübungen erfolgt, im Wesentlichen jedoch die vielfältigen Möglichkeiten der Gruppentherapie ausschöpft.

Weitere Informationen

Chefarzt

Dr. med. Dipl. Psych. W. Carls

Dr. med., Dipl.-Psych. Winfried Carls

Facharzt für Neurologie und Psychiatrie
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Kontakt:

Tel. +49 6836 39-0
Fax +49 6836 39-178
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