Klinik Berus - Zentrum für Psychosomatik und Verhaltensmedizin  
Springen Sie direkt zu folgenden Bereichen:
Hauptnavigation | Suche | Inhalt |

Wie entsteht eine Angststörung?

Bei der Angstreaktion handelt es sich grundsätzlich um eine Stressreaktion, die den menschlichen Organismus in einen Alarmzustand versetzt. Der Körper soll darauf vorbereitet werden, körperliche Höchstleistungen zu erbringen, um eine bevorstehende Bedrohungssituation entweder durch Flucht oder Kampf zu lösen. Bei Angstpatienten wurde diese biologisch zum Überleben notwendige Reaktion auf eigentlich neutrale und objektiv „harmlose“ Auslösereize gekoppelt, ohne dass der Patient in seiner Wahrnehmung die Möglichkeit hat, diese Situation konstruktiv zu lösen, weshalb oft nur die Flucht und Vermeidung als mögliche Umgehensstrategie gesehen wird. Verhaltenstherapeutisch wird dabei von einem Lernprozess gesprochen, der irgendwann im Leben zu dieser ungünstigen Koppelung beigetragen hat. Dabei unterscheiden sich die Erklärungsmodelle für die Entstehung von spezifischen Phobien, der Agoraphobie, der Panikstörung und der Generalisierten Angststörung in der  jeweiligen Gewichtung von auslösenden Faktoren, gedanklichen („kognitiven“) und körperlichen Ursachen und den konkreten Verhaltensweisen. Zusätzlich spielen auch  familiäre („Modelllernen“) und lebensgeschichtliche Faktoren eine Rolle; ebenfalls wichtig sind etwa körperliche Vorerkrankungen, auch bei Angehörigen.



Weitere Informationen

Chefarzt

Dr. med. Dipl. Psych. W. Carls

Dr. med., Dipl.-Psych. Winfried Carls

Facharzt für Neurologie und Psychiatrie
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Kontakt:

Tel. +49 6836 39-0
Fax +49 6836 39-178
E-Mail klinikberus@ahg.de


Adresse:
AHG Klinik Berus
Orannastr. 55
D-66802 Überherrn-Berus