Schulunterricht
In der Zeit des stationären Aufenthaltes erhält Ihr Kind Hausunterricht durch unsere Klinikschule. Dazu stehen uns ab dem Schuljahr 2008/2009 insgesamt 10 Lehrer zur Verfügung. Dadurch werden alle schulpflichtigen Kinder ab sofort 15 Stunden (bislang 10 Stunden) Schulunterricht in unserer Klinik erhalten. Dieser hat den Charakter eines wissenserhaltenden Stützunterrichts und wird insbesondere in den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch durchgeführt. Selbstverständlich kann Ihr Kind auch zusätzlich mitgebrachtes Arbeitsmaterial weiterer Fächer bearbeiten und bei Vereinbarkeit mit dem Therapieplan zusätzliche Schulstunden besuchen.
Wir haben Lehrer in den Fachrichtungen Deutsch, Mathematik, Physik, Chemie, Englisch, Russisch, Biologie und Geographie. Des Weiteren haben wir Lehrer aus der Sekundarstufe 1 und 2, dem Grundschulbereich und Förderschulbereich.
Der Unterricht findet in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen statt. Bei dringendem Bedarf können auch Klassenarbeiten der Heimatschulen hier geschrieben und nach Absprache rückversandt werden.
Wir bieten auch Spezialgruppen für Kinder mit ADHS Aufmerksamkeits-Hyperaktivitätssyndrom, Wiedereingliederung nach Schulverweigerung und Schulphobie, Schulängsten sowie Spezialfördergruppen für Kinder mit Hochbegabung, aber auch für Kinder mit Lerndefiziten an.
Außerdem wird jeweils eine Gruppe für Kinder mit Rechenschwäche und Rechtschreibschwäche angeboten.
Für die schrittweise Wiedereingliederung von Schülern mit langen Fehlzeiten, bei Schulverweigerung bzw. Schulangst besteht ein gesondertes Konzept.
Bei Jugendlichen, die nicht mehr der allgemeinen Schulpflicht angehören, werden spezifische berufsvorbereitende Projekte entsprechend des Gesamtkonzeptes in Angriff genommen.
Unsere Lehrer nehmen an den interdisziplinären Klinikvisiten und Weiterbildungen teil, um auf die spezifische Symptomatik Ihres Kindes besser eingehen zu können.
Den Eltern wird auch die Möglichkeit gegeben, mit den Lehrern zu sprechen bzw. Telefonkontakte zu arrangieren. Die Lehrer werden dann auch verstärkt Kontakt mit den Heimatschulen aufnehmen.
Dadurch wird es möglich sein, die Kinder wieder in die Heimatschule zu integrieren. Die Schule soll wieder „Spaß“ machen, damit die Kinder nach dem Reha-Aufenthalt wieder einen optimalen Anschluss finden können.