Klinik für Kinder und Jugendliche in Beelitz-Heilstätten  
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Wen behandeln wir

Wir behandeln Kinder und Jugendliche im Alter von 6 - 18 Jahren, in Ausnahmefällen bis 20 Jahren, die an nachfolgenden Krankheitsbildern leiden:

1. Adipositas und Folgen der Überernährung - Hauptdiagnosen

E 66.0

Adipositas bei Über- und Fehlernährung sowie Co-Morbidität wie bei Indikationen

I 10

Arterielle Hypertonie

E 78.0

Fettstoffwechselstörung

K 76.0

Steatosis hepatis

E 79.0

Hyperurikämie

R 73.0

Gestörte Glucosetoleranz

E 11.90

Diabetes Typ II

E 66.1

Adipositas als Folge von Hyperphagie bei medikamentöser Behandlung

E 03

Adipositas als Folge von Hormonstörungen

E 23.3

Adipositas als Folge von Hypothalamischer Fehlfunktion

E 66.8

Adipositas bei körperlichen Erkrankungen, welche eine normale Bewegungsfähigkeit nicht     zulassen

E 50.4

Adipositas bei psychogenen Essattacken

 

2.  Mangelernährung und Untergewicht Im Gegensatz zum Übergewicht gibt es für Untergewicht keine eindeutige medizinische Grenze. Gewichtsgrenzen zwischen Normal- und Unter-/ Übergewicht werden mit Hilfe des BMI (= Body Mass Index, gelegentlich auch Quetelets-Index genannt) berechnet: BMI=Gewicht dividiert durch Körpergröße zum Quadrat (BMI=kg/ m2) Normalgewicht bewegt sich im Bereich eines BMI von 20 - 25, für eine Frau von 1,60 m Körpergröße bedeutet das einen Gewichtsbereich von ca. 51 - 64  kg.
Die Untergewichtsgrenze bei der Definition von Magersucht liegt bei einem BMI von 17,5, bei o.g. Frau also ca. 46 kg. Wenn Sie Ihren Body-Mass-Index bestimmen möchten klicken sie bitte hier: zum BMI Rechner

E 44

Dystrophie / Untergewicht Im Gegensatz zum Übergewicht gibt es für Untergewicht keine eindeutige medizinische Grenze. Gewichtsgrenzen zwischen Normal- und Unter-/ Übergewicht werden mit Hilfe des BMI (= Body Mass Index, gelegentlich auch Quetelets-Index genannt) berechnet: BMI=Gewicht dividiert durch Körpergröße zum Quadrat (BMI=kg/ m2) Normalgewicht bewegt sich im Bereich eines BMI von 20 - 25, für eine Frau von 1,60 m Körpergröße bedeutet das einen Gewichtsbereich von ca. 51 - 64  kg.
Die Untergewichtsgrenze bei der Definition von Magersucht liegt bei einem BMI von 17,5, bei o.g. Frau also ca. 46 kg. Wenn Sie Ihren Body-Mass-Index bestimmen möchten klicken sie bitte hier: zum BMI Rechner

 

3. Psychosomatische Störungen, somatoforme Störungen, Entwicklungsstörungen, Minderbegabung, Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit - Hauptdiagnosen

 

F Psychische und Verhaltensstörungen

F 07

Persönlichkeits- und Verhaltensstörung aufgrund einer Krankheit, Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns

F 32, F 33

Depressive Episoden und rezidivierende depressive Störungen

F 40, F 93.1, F 93.2 

Phobische Störungen bei Kindern und Jugendlichen

F 41, F 93

Angsstörungen

F 42  

Zwangsstörungen

Reaktion auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen

F 43.1

Posttraumatische Belastungsstörungen

F 43.2

Anpassungsstörung nach schweren Belastungen

F44   

Dissoziative Störungen, Konversionsstörungen

F45    

Somatoforme Störungen

F 45.3

Somatoforme autonome Funktionsstörung

F 45.4

Anhaltende somatoforme Schmerzstörung

F 45.8

Sonstige somatoforme Störungen

F 50 

Essstörungen

F 54

Psychologische Faktoren bei körperlichen Erkrankungen

F 90

Aufmerksamkeitsdefizitstörung mit und ohne Hyperaktivität und hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens

F 92

Störung des Sozialverhaltens

F 93

Emotionale Störungen des Kindes- und Jugendalters (inkl. Schulphobie, Schulangst)

F 94

Störungen sozialer Funktionen mit Beginn in der Kindheit

F 94.0

Elektiver Mutismus

F 94.1, F 94.2

Bindungsstörungen

F 95

Ticstörungen

F 81

Entwicklungsstörung schulischer Fertigkeiten

F 82

Entwicklungsstörung motorischer Funktionen

F 83

Kombinierte Entwicklungsstörungen inkl. Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD /Alkoholembryopathie)

 

Enuresis/Enkopresis

F 98.0

Nichtorganische Enuresis

F 98.1

Nichtorganische Enkopresis

R 32

nicht näher bezeichnete Harninkontinenz

R 15

Stuhlinkontinenz

R 52

Schmerzen andernorts nicht klassifiziert

R 53

Unwohlsein und Ermüdung

 

4. Fetale Alkoholspektrumstörungen

Q 86.0

Fetale Alkoholspektrumstörungen (Alkoholembryopathie)

 

5. Epilepsien, Kopfschmerzen (mit Begleiterkrankungen), Bewegungsstörungen - Hauptdiagnosen

G Chronische Kopfschmerzen, Migräne

G 43

Migräne u.a. vasomotorische Kopfschmerzen

G 44.2

Spannungskopfschmerzen

G 44.3

chronisch posttraumatischer Kopfschmerz

 

Nebendiagnosen


 

Neuropädiatrie

G 40

Epilepsie und Folgen der Epilepsie und ihrer Behandlung (Adipositas, Entwicklungsstörung, Lernstörung, Anpassungsstörung)

G 80

Infantile Zerebralparese und Folgen der ICP (Wahrnehmungsstörungen, Lernstörungen, Minderbegabung, Epilepsie)

Q 05.2

Lumbale Spina bifida und Folgeerkrankungen (Pyelonephritis, Skoliose und Lordose, Adipositas)

6. Chronische Erkrankungen der Nieren und ableitenden Harnwege und Fehlbildungen (nach Korrektur) - Nebendiagnosen

N Nephrologie

N 39.0

Rezidivierende Harnwegsinfekte

 

Q Fehlbildungen der Nieren und Harnwege, nach Korrektur (im Zusammenhang mit Enuresis)

Q 64.2

Urethralklappen

Q 64.3

Urethralstenosen

 

7. Chronische Krankheiten der Atemwege - Nebendiagnosen

J Krankheiten des HNO-Bereiches und Pneumologie

J 31

Chronische Rhinitis, Rhinopharyngitis und Pharyngitis

J 35

Chronische Krankheit der Gaumen- und Rachenmandeln

J 42

Chronische/rezidivierende Bronchitis im Kindesalter, auch obstruktiv

J 45

Asthma bronchiale

 

8. Erkrankungen des Bewegungsapparates, erworben und angeboren - Nebendiagnosen

M Orthopädie

M 40.0

Kyphose als Haltungsschaden

M 41.0

Idiopathische Skoliose beim Kind

M 41.1

Idiopathische Skoliose beim Jugendlichen

M 41.4

Neuromyopathische Skoliose

M 42.0

Juvenile Osteochondrose der Wirbelsäule (M. Scheuermann)

M 45.9

Rückenschmerzen (als Folge von Fehlhaltungen)

 


Behandlungsspektrum und Aufnahmekriterien

Behandlung geistig behinderter Kinder und Jugendlicher ist möglich, sofern sie keine 1 : 1 Betreuung benötigen.

Kinder nach Misshandlungen und Missbrauch werden in Absprache mit zuständigen Ärzten, Institutionen und Ämtern betreut und behandelt.

Zur akuten Herausnahme als Krisenintervention und Einleitung weiterer Maßnahmen (Heim, Pflegefamilie, betreutes Wohnen) nach individueller Absprache möglich.

Suchtmittelgefährdete, jedoch noch nicht suchtmittelabhängige Jugendliche/Kinder nach individueller Absprache.
Kinder mit Störung des Sozialverhaltens können aufgenommen werden, sofern sie in eine Gruppe integriert werden können.

Spezifische Indikationen bei psychischen Auffälligkeiten wie Schulphobie als Langzeitindikation.

Aufnahmekriterien

Kinder (ohne Begleitperson) u. Jugendliche im Alter von 6 - 18 Jahren, in Ausnahmefällen bis 20 Jahren

Kinder (mit Begleitperson), Kleinkind- und Vorschulalter (2 - 6 Jahre),

ältere Kinder mit Begleitperson bei: entwicklungsverzögerten / behinderten Kindern
                                                                bei ausgeprägter Trennungsangst sowie
                                                                schwerer Mutter-Kind-Interaktionsstörung

Aufnahme gesunder Geschwisterkinder, nach Absprache möglich.

Mitbehandlung Erwachsener, sofern diese körperliche Erkrankungen haben, welche den Klinikindikationen entsprechen bzw. wenn Mutter und Kind  spezifischen traumatischen Belastungen ausgesetzt waren.

Besonderheiten bei Aufnahmekriterien
Prinzipiell muss eine soziale Integrationsfähigkeit vorliegen. Ausschlusskriterien sind manifeste Suchterkrankungen sowie psychotische  Erkrankungen, Aggressivität im Sinne einer fehlenden sozialen Integrationfähigkeit und akute Suizidalität.
Aufnahme in Akutsituation, z.B. als Krisenintervention, eingeleitet z.B. durch Jugendämtern.
Suchtmittelgefährdete Jugendliche mit nicht bestehender Manifestation nach Absprache.

Geistig behinderte Kinder, auch nach vorheriger Absprache.


Kontraindikationen

Fehlende Soziale Integrationsfähigkeit
manifeste Süchte
akute Psychosen
akute Suizidalität                                                                                                                                     Krankheiten die akut stationär behandlungsbedürftig sind

 


Weitere Informationen

Chefärztin

Chefärztin Dr. Maike Pellarin

Dr. med. Maike Pellarin

Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Kontakt:

Tel. +49 33204 62-0
Fax +49 33204 62-300
E-Mail FKBeelitz@ahg.de


Adresse:
AHG Klinik für Kinder und Jugendliche Beelitz-Heilstätten
Paracelsus Ring 8
14547 Beelitz - Heilstätten