Unter einer Zwangsstörung versteht man ein Verhaltensmuster, bei dem die Betroffenen bestimmte Handlungen unablässig wiederholen müssen, sich dabei jedoch immer wieder dagegen zu wehren versuchen, es noch einmal zu tun, aber letztlich dem Zwang zur Wiederholung erliegen.
Eine Zwangsstörung kann sich in Zwangsgedanken und/oder Zwangshandlungen äußern. Sich aufdrängende Gedanken ( z.B. "Habe ich den Herd ausgeschaltet?") sind jedoch genauso eine Normvariante menschlicher Gewohnheiten wie zwanghafte Verhaltensweisen ( z.B. die Schreibtischunterlage immer parallel zur Schreibtischkante auszurichten). Krankheitswert bekommen Zwänge erst dann, wenn sie erhebliche Folgeprobleme bei den Betroffenen verursachen, z.B. berufliche und soziale Aktivitäten massiv einschränken. Trotz der Bewertung der Symptome als ...
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Facharzt für Nervenheilkunde, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Sozialmedizin, Rehabilitationswesen
Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung, Depression und Angst
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