Psychosomatische Fachklinik Bad Dürkheim  
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Presse

Aktuelles

Die Rheinpfalz vom 11.8.2010 - Auszüge
11.08.2010 – Depressionen sind gesellschaftsfähig

Anlässlich des Todestages von Torhüter Robert Enke führt Die Rheinpfalz ein Interview mit Frau Dr. Claus, Leitende Ärztin der AHG Klinik für Psychosomatik zum Thema Depression.

Hierin ist zu lesen, dass Frau Dr. Claus "seit Ende der 90er Jahre als Psychiatrerin tätig"  ist und "depressive Menschen unter stationären, teilstationären und ambulanten Bedingungen getroffen und behandelt" habe. "Die Häufigkeit von Depressionen" liege "bei ungefähr 15 Prozent". Sie selbst mache "Schulungen für Hausärzte" und sie habe den "Eindruck, dass sie heute schon ein ganz gutes Gespür" dafür hätten. Dennoch blieben "immer noch Patienten, die hier nicht als depressiv erkannt" würden. Frau Claus sagt, dass der Freitod von Robert Enke "die Menschen sehr berührt" habe und dass viele durch die Veröffentlichung des Themas in der Presse "erkannt hätten, dass sie selbst betroffen" seien. "Über die Depression" werde häufiger gesprochen, "die Krankheit" sei "ein Stück weit gesellschaftsfähig geworden".

Auf die Frage, wie man eine Depression erkenne sagt sie, dass "Depressionen häufig mit Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Grübeln, Antribslosigkeit und Freudlosigkeit beginnen. Die Patienten merken es nicht sofort, aber sie nehmen wahr, dass die Dinge ihnen nicht mehr so gut gelingen."

"Bei einer ersten psychotherapeutischen Behandlung" gäbe "es Wartezeiten, die unter Umständen bis zu sechs Monate lang sein können. ... In nervenärztlichen Praxen" sei "eine raschere Behandlung möglich." Es sei falsch, dass "Antidepressiva die Persönlichkeit verändern" oder gar "zur Abhängigkeit" führen. Heutzutage gäbe es "mehr Transparenz und Verständnis, ... auch für Betroffene und Anghängige, dennoch" sei "es so, dass es für Patienten immer noch leichter ist, an einem gebrochen Bein zu leiden." Es sei "nicht so ganz klar, ob Depressionen heute einfach häufiger erkannt" würden "und man deshalb den Eindruck hat, es gäbe mehr depressive Menschen als früher. Früher sei "die Krankheit doch eher tabuisiert und stigmatisiert" gewesen. "Zirka die Hälfte" der Depressiven sei auch suzidgefährdet, daher sei "es wichtig, dass die Patienten lernen, dass Lebensmüdigkeit ein Symptom ihrer Erkrankung" sei.

Das komplette Interview mit der Rheinpfalz können Sie über das hier verlinkte PDF-Dokument nachlesen.


Weitere Informationen

Chefarzt

Chefarzt Dr. Limbacher

Dr. med. Klaus Limbacher

Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Rehabilitationswesen

Spezialisierung:

Depressionen, sexuelle Störungen und Persönlichkeitsstörungen

Kontakt:

Tel. +49 6322 934-0 (Festnetz)
E-Mail duerkheim@ahg.de


Adresse:
AHG Klinik für Psychosomatik Bad Dürkheim
Kurbrunnenstraße 12
67098 Bad Dürkheim