Psychosomatische Fachklinik Bad Dürkheim  
Springen Sie direkt zu folgenden Bereichen:
Hauptnavigation | Suche | Inhalt |
  • Seite drucken

Maßnahmen zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Klinik und Betrieben im Dienst der Rehabilitation

Maßnahmen zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Klinik und Betrieben im Dienst der Rehabilitation

Die Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Kliniken zur Rehabilitation psychisch und psychosomatisch erkrankter Arbeitnehmer muss gefördert werden. Die AHG Klinik für Psychosomatik Bad Dürkheim und die Sozialberatung der Daimler-Chrysler AG Stuttgart haben deshalb den Arbeitskreis “Effizienz durch Vernetzung in der Rehabilitation” (EdV) ins Leben gerufen. Seit 1999 treffen sich zweimal im Jahr Vertreter von Betrieben, Krankenkassen, Rentenversicherungsträgern und Psychosomatischen Fachkliniken, um Strategien zur Verbesserung der Wiedereingliederung psychisch und psychosomatisch erkrankter Arbeitnehmer zu erarbeiten. EdV lotet Vernetzungsmöglichkeiten aus und optimiert die bisherigen Behandlungsstrategien. Patienten mit psychischen Störungen haben meist langjährige Krankheitsverläufe und leiden unter abnehmender Leistungsfähigkeit. Klare, vorgebahnte Möglichkeiten der Kommunikation zwischen Betrieb und Behandler sind unabdingbar, um eine angemessene Rehabilitation der Patienten zu ermöglichen. Sowohl von Seiten der Betriebe als auch der Rehabilitationseinrichtungen besteht der dringende Bedarf an vertrauten und kompetenten Ansprechpartnern.

Die Ziele des Arbeitskreises bestehen in der Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Behandlern im Bereich der psychosomatischen Rehabilitation und der Modellentwicklung zur Verbesserung der Abläufe im Kontext der Überweisung, Indikationsstellung und Finanzierung arbeitsbezogener Psychotherapie und Beratung.

Themen der bisherigen Konferenzen:

  • Die Veränderung der Aufgaben betrieblicher Gesundheitsdienste unter dem Aspekt der Zunahme psychomentaler Belastungen
  • Chronifizierung psychosomatischer Störungen und Arbeitsplatzprobleme
  • Probleme der Betriebe mit (psychosomatischen) Rehabilitationsabläufen
  • Vorschläge zur Verbesserung von Behandlungsabläufen an der Schnittstelle Betrieb/Reha-Maßnahme
  • Krankheitskosten bei ausgewählten Krankheitsgruppen
  • Kosten-Nutzen-Aspekte der Behandlung psychosomatischer Störungen
  • Aktuelle Ergebnisse der laufenden arbeitsplatzbezogenen Forschungsprojekte
  • Mobbing: Ursachen – Folgen – Bewältigung
  • Vorschlag zum trägerübergreifenden betriebsbezogenen Case Management
  • BfA-Projekt IRENA: Bisherige Erfahrungen und Ansätze für die psychosomatische Rehabilitation
  • Überlegungen der BKK zur Verkürzung von Behandlungsabläufen
  • Das Reha-Eilverfahren der LVA Baden
  • Berufliche Orientierung während der medizinischen Rehabilitation aus der Sicht der BfA
  • Implikationen des SGB IX

 

Bisher fanden Treffen unter Mitwirkung regionaler Großbetriebe, Krankenkassen, Rentenversicherungsträgern und verschiedenen psychosomatischen Kliniken bei der Daimler-Chrysler AG (Stuttgart), in der Wicker-Klinik (Bad Wildungen), bei der Fraport (Flughafen Frankfurt) und bei der BASF AG statt.

Website von EdV: www.arbeitundpsyche.de



Weitere Informationen

Chefarzt

Chefarzt Dr. Limbacher

Dr. med. Klaus Limbacher

Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Rehabilitationswesen

Spezialisierung:

Depressionen, sexuelle Störungen und Persönlichkeitsstörungen

Kontakt:

Tel. +49 6322 934-0 (Festnetz)
E-Mail duerkheim@ahg.de


Adresse:
AHG Klinik für Psychosomatik Bad Dürkheim
Kurbrunnenstraße 12
67098 Bad Dürkheim