Psychosomatische Fachklinik Bad Dürkheim  
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Integrierte Versorgung

Bild: Kopf aus Speckstein geformt
Kopf aus Speckstein geformt

Das Programm der Barmer GEK zur Soforthilfe bei psychischen Erkrankungen und bei Arbeitsunfähigkeit

Psychische Belastungen können sich zu krankhaften Störungen entwickeln. Wenn sie länger anhalten und nicht frühzeitig behandelt werden, ist Arbeitsunfähigkeit ein Hinweis darauf, dass die Belastungen nicht mehr alleine bewältigt werden können.

Ambulante ärztliche Versorgung reicht hier oft nicht aus, stationäre Hilfen und Rehabilitation sind allerdings noch nicht notwendig und eine ambulante Psychotherapie steht oft wegen längerer Wartezeiten noch nicht zur Verfügung.

Die Integrierte Versorgung bietet schnelle Hilfe und bereitet weitere notwendige Maßnahmen wie Psychotherapie oder Rehabilitation vor.


Ziele der Integrierten Versorgung

  • Schnelle Hilfe
  • Fachgerechte Abklärung der Diagnose
  • Probleme klären
  • Bewältigungsmöglichkeiten entwickeln
  • Stress abbauen lernen
  • Schnelle Überwindung der Arbeitsunfähigkeit
  • Verhinderung von Arbeitsplatzverlust wegen langer Ausfallzeiten
  • Geeignete Hilfen kennen und nutzen lernen
  • Weiterführende Hilfen wie Psychotherapie und Rehabilitation früh einleiten
  • Rasche Besserung durch fachgerechte Behandlung und soziale Unterstützung in der Gruppe

Das Programm der Integrierten Versorgung besteht aus einer ausführlichen Eingangsdiagnostik und anschließender Gruppentherapie, die sich aus themenspezifischen Modulen zusammensetzt.


Diagnostik

  • individuelle Problemanalyse
  • Psychodiagnostik
  • Klassifikation der Störungen nach ICD-10
  • Entwickeln von Behandlungszielen
  • Aufbau von Behandlungsmotivation
  • Behandlungsplan
  • Bewertung der Fortschritte
  • Evaluierung der Behandlungsergebnisse

Therapie
  • Aufbau einer therapeutischen Beziehung
  • Psychoedukation
  • themenspezifische Gruppentherapie
  • unterstützende Einzelgespräche
  • Entspannungstherapie
  • Sporttherapie

Zusatzleistungen
  • Kooperation mit dem behandelnden Arzt
  • Einleitung ambulanter Richtlinienpsychotherapie
  • Anträge für Rehabilitationsleistungen
  • sozialmedizinische Stellungnahme


Evaluierung

Der dauerhafte Erfolg des Programms wird durch ständige wissenschaftliche Begleitung und Forschung sicher gestellt.


Das Aufnahmeverfahren

Die Integrierte Versorgung kann in Absprache mit dem Patienten eingeleitet werden durch

  • den behandelnden Arzt,
  • den MDK-Gutachter,
  • die Krankenkasse.

Der Arzt schickt das Antragsformular gemeinsam mit der Einverständniserklärung des Patienten an die Krankenkasse.

Die Krankenkasse entscheidet über die Teilnahme und informiert die Fachklinik.

Diese bestellt den Patienten zur Abklärung des Falls ein. Abhängig vom Ergebnis der Vordiagnostik entscheidet die Fachklinik über die weitere Teilnahme und informiert den behandelnden Arzt und die Krankenkasse.


Dauer der Behandlung

Die Behandlung umfasst in einem Zeitraum von ca. 6 Wochen 2 Behandlungstage pro Woche, in die Einzelgespräche, Gruppentherapie, Sport und Entspannungstraining integegriert sind.


Ende der Programmteilnahme

Die Teilnahme an Integrierter Versorgung endet, wenn
  • die Therapieziele erreicht wurden,
  • ambulante Richtlinienpsychotherapie beginnt,
  • stationäre Rehabilitation beginnt ,
  • die Fachklinik die Maßnahme beendet,
  • der Patient die Behandlung selbst abbricht,
  • der Patient nicht ausreichend mitwirkt.


Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können Personen mit folgenden Diagnosen:

F3 Affektive Störungen (Depressionen)

F4 Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen, insbesondere

  • Angststörungen,
  • Zwangsstörungen
  • Belastungsreaktionen
  • Somatoforme Störungen
F5 Körperlich manifestierte psychische Störungen, insbesondere
  • Essstörungen
  • Schlafstörungen
  • Störungen der Krankheitsbewältigung
F6 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen.

Weitere Voraussetzungen:

  • Bereitschaft und Fähigkeit, regelmäßig und aktiv zweimal wöchentlich an einem multimodalen verhaltenstherapeutischen Behandlungsangebot teilzunehmen.
  • Eine Richtlinienpsychotherapie findet zur Zeit nicht statt oder kann erst frühestens in sechs Wochen begonnen werden.
  • Ein Antrag auf psychosomatische Rehabilitation wurde bisher nicht gestellt.
  • Die Fachklinik ist vom Wohnort aus innnerhalb von 50 Minuten erreichbar.


Ihre Ansprechpartner

Ihr Barmer GEK Service-Center vor Ort.

 

AHG Klinik für Psychosomatik Bad Dürkheim
Ärztlicher Leiter:
Dr. med. Klaus Limbacher
Kurbrunnenstraße 12
67089 Bad Dürkheim


Kontakt

Mo - Do: 8:30 - 16:30 Uhr
Freitag:   8:30 - 15:00 Uhr

Tel.: +49 6322 934 - 240



Weitere Informationen

Chefarzt

Chefarzt Dr. Limbacher

Dr. med. Klaus Limbacher

Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Rehabilitationswesen

Spezialisierung:

Depressionen, sexuelle Störungen und Persönlichkeitsstörungen

Kontakt:

Tel. +49 6322 934-0 (Festnetz)
E-Mail duerkheim@ahg.de


Adresse:
AHG Klinik für Psychosomatik Bad Dürkheim
Kurbrunnenstraße 12
67098 Bad Dürkheim