Neben der Traumabearbeitung besteht daher die Möglichkeit, unsere entsprechenden störungsspezifischen therapeutischen Angebote wahrzunehmen.
Wir arbeiten bei der Behandlung der Traumafolgen im Hier und Jetzt, um eine Reduktion der typischen Symptome (Flash backs, erhöhte Schreckhaftigkeit, vegetative Erregung, Dissoziationen, Vermeidung) zu erreichen, und gleichzeitig Ressourcen zu stärken. Therapeutisch nutzen wir einen integrativen Ansatz mit Anteilen aus der kognitiven Verhaltenstherapie, der Traumatherapie nach L. Reddemann und der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) nach Linehan.
Wir führen seit Jahren eine Gruppentherapie für Frauen, die an den Folgen sexueller Traumatisierungen leiden, durch (Frauengruppe). Das Behandlungskonzept dieser geschlossenen Gruppe basiert auf einem kognitiv- verhaltenstherapeutischen Ansatz in den psychoedukative und imaginative sowie körpertherapeutische Übungen integriert sind. Im Rahmen einer Evaluation konnten wir die gute therapeutische Wirksamkeit dieses Ansatzes nachweisen. Insbesondere die Gruppenkohäsion hat sich für die betroffenen Frauen als förderlich bei der Traumabearbeitung erwiesen. Als weiteres spezifisches Angebot können Patientinnen an einer Achtsamkeitsgruppe teilnehmen, da sie häufig von herkömmlichen Entspannungsverfahren nicht profitieren.
Eine ausführliche Beschreibung unseres Behandlungskonzeptes bei sexuellen Traumatisierungen können Sie als PDF-Datei öffnen oder herunterladen: