Psychosomatische Fachklinik Bad Dürkheim  
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Wege in die Behandlung

Allgemeine Hinweise

Gibt es einen Anspruch auf eine medizinische Rehabilitation für psychische/psychosomatische Erkrankungen?

Ja. Der Gesetzgeber hat die Voraussetzungen geschaffen, dass Menschen, die unter chronischen Erkrankungen leiden oder deren Leistungsfähigkeit im Berufsleben gefährdet ist, so früh wie möglich umfassende Hilfen zur Sicherung ihrer Gesundheit, zumindest aber zur Linderung ihrer Beschwerden erhalten können. Alle Leistungen der verschiedenen Facheinrichtungen der AHG (stationäre, ganztägig-ambulante oder ambulant) werden selbstverständlich auch für Selbstzahler angeboten.

 

Wer kann einen Antrag stellen?

Jeder Versicherte kann bei seiner Krankenkasse den Antrag auf die Bewilligung einer Rehabilitationsmaßnahme stellen. Ihr erster Ansprechpartner bei der Antragstellung ist in aller Regel Ihr Hausarzt oder Ihr Facharzt. Aber auch der Werksarzt kann einen solchen Antrag mit Ihnen gemeinsam ausfertigen. Im Gegensatz zum Weg in das Akutkrankenhaus, der mittels Krankenhauseinweisung erfolgt, ist für die Rehabilitation in der AHG Klinik für Psychsomatik Bad Dürkheim ein formelles Antragsverfahren notwendig. Nach der Antragstellung bei Ihrer Krankenkasse wird entschieden, wer Träger / Bezahler Ihrer Reha-Maßnahme ist: Ihre Krankenkasse oder Ihr Rentenversicherungsträger. Danach erhalten Sie oder Ihr Arzt die entsprechenden Antragsformulare.

 

Was ist für die Einleitung einer Behandlung nötig?

Sie brauchen einen Antrag und einen ärztlicher Befundbericht.

 

An wen richten Sie Ihren Rehabilitationsantrag?

An die Rentenversicherung, wenn Sie rentenversicherungspflichtig sind - arbeiten oder Arbeit suchen.
An die Krankenkasse, wenn Sie z.B. als Rentner oder Hausfrau keine Leistungen anderer Kostenträger erhalten.
An die Unfallversicherung, wenn Ihre Beschwerden Folgen eines Arbeits- oder Verkehrsunfalls sind.
An die private Krankenversicherung, wenn ein entsprechender Tarif vereinbart wurde.
An die Beihilfestelle, wenn Sie als Beamter tätig sind und für sich selbst oder ein Familienmitglied medizinisch- therapeutische Hilfe suchen.
An das zuständige Sozialamt, wenn kein anderer Kostenträger für Sie in Frage kommt.
An die Kriegsopferfürsorge/ Kriegsopferversorgung, wenn Sie Wehr- oder Zivildienstleistender, Opfer von Gewalttaten oder kriegsversehrt sind.
Ihr Kostenträger stellt Ihnen das notwendige Antragsformular zur Verfügung.

Bundesländerspezifische Besonderheiten können bei dieser allgemeinen Beschreibung nicht ausgeschlossen werden. Ihre Rentenversicherung vor Ort wird Sie aber gerne informieren und beraten.

Die unten aufgeführten Anträge werden Ihnen von der Krankenkasse zur Verfügung gestellt

  • Muster 60a: Einleitung von Leistungen zur Rehabilitation oder alternativen Angeboten

  • Muster 61: Verordnung von medizinischer Rehabilitation

 

Können Sie Einfluss auf den Ort der Behandlung nehmen?

Grundsätzlich ja. In Abstimmung mit Ihrem behandelnden Arzt oder Berater können nur Sie persönlich das Ihnen zustehende Wunsch- und Wahlrecht ausüben und eine Klinik Ihrer Wahl vorschlagen. Ob diesem Wunsch entsprochen werden kann, hängt unter anderem davon ab, ob es eine Behandlungsvereinbarung zwischen dem Kostenträger und der jeweiligen Klinik gibt.

 

Wann beginnt die Behandlung?

Nach Eingang der Kostenzusage erhalten Sie von der Klinik Ihr Einladungsschreiben mit dem Termin über den Beginn der Behandlung und die für den Therapieantritt notwendigen Informationen.

 

Muss ich Zuzahlungen leisten?

Die gesetzliche Zuzahlung ist in den meisten Fällen geringer, als Sie annehmen. Über 50 % der Patienten müssen entweder keine oder nur eine sehr geringe Zuzahlung leisten. Für alle Versicherte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, beträgt die gesetzliche Zuzahlung zu stationären Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen 10€/ Tag. Die Zuzahlung ist je nach Maßnahme und zuständigem Kostenträger, für maximal 42 Tage zu entrichten. Es gilt: Beachten Sie bitte die Vorgabe auf dem Bewilligungsbescheid Ihres Kostenträgers. Der persönliche Betreuer der Krankenkasse oder der Sachbearbeiter Ihrer Rentenversicherungsstelle vor Ort kann Ihnen Ihre Fragen zu diesem Thema beantworten. Er wird Ihnen auch helfen, einen Antrag auf teilweise oder vollständige Befreiung von der Zuzahlung zu stellen.

 

Kann man eine Behandlung auch selbst zahlen?

Ja. Sollte bei Selbstzahlern die gesetzliche Renten- bzw. Krankenversicherung nicht zuständig sein, muss auf jeden Fall eine mögliche Kostenzusage mit der entsprechenden Beihilfestelle oder privaten Krankenversicherung geklärt werden. Natürlich ist eine Übernahme der Kosten durch die Versicherten selbst immer möglich. Wir informieren Sie gerne, jedoch müssen Sie sich selbst mit der Krankenkasse und der Beihilfestelle in Verbindung setzen.

 

Welche Regelungen gelten für privatversicherte Patienten?

Die AHG Klinik für Psychosomatik Bad Dürkheim nimmt Privatversicherte gerne auf.  Beim Versicherungsunternehmen ist vor Beginn der Behandlung eine Leistungszusage zu beantragen. Wenn die Notwendigkeit einer stationären Behandlung den medizinischen Befundberichten zu entnehmen ist, wird in der Regel eine verbindliche Kostenübernahme erteilt. Die private Krankenversicherung unterscheidet zwischen allgemeinen Krankenhäusern und Krankenanstalten, die auch Kuren bzw. Sanatoriumsbehandlungen durchführen oder Rekonvaleszenten aufnehmen (so genannte "gemischte Anstalten"). Daraus ergeben sich für Privatversicherte einige Besonderheiten. Wir beraten Sie gerne und werden die für Sie beste Lösung finden. Bitte nehmen Sie Kontakt zu unseren Ansprechpartnern unter den am Ende angegebenen Telefonnummern auf.

 

Welche Regelungen gelten für beihilfeberechtigte Patienten?

Die AHG Klinik für Psychosomatik Bad Dürkheim  ist beihilfefähig. Bei der geplanten stationären Psychotherapie handelt es sich um eine stationäre Krankenhaus-Akutbehandlung im Sinne des Beihilferechtes in einer Spezialklinik für Psychosomatik und Psychotherapie mit flexiblen individuellen Behandlungszeiten und nicht um eine sogenannte klassische Kur oder Sanatoriumsbehandlung. Beihilfeberechtigte müssen zusätzlich und ebenfalls vorab die anteilige Kostenübernahme mit ihrer Beihilfestelle klären. Für weitere Informationen rufen Sie uns einfach an, wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

Bei Fragen zu weiteren Details wenden Sie sich bitte an unsere Aufnahmehotline,
Telefon: +49 6322 934-240 oder +49 6322 934-292

oder an das Sekretariat der therapeutischen Leitung,
Telefon: +49 6322 934-259.



Weitere Informationen

Chefarzt

Dr. Peter Deibler

Dr. med. Peter Deibler

Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin, Therapeut für Dialektisch Behaviorale Therapie (DBT)

Spezialisierung:

Persönlichkeitsstörungen (insbesondere Borderlinestörung), Posttraumatische Belastungsstörung, soziale Phobie

Kontakt:

Tel. +49 6322 934-0 (Festnetz)
E-Mail duerkheim@ahg.de


Adresse:
AHG Klinik für Psychosomatik Bad Dürkheim
Kurbrunnenstraße 12
67098 Bad Dürkheim