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Folgen der Magersucht und des Untergewichtes
Durch das Hungern und das daraus entstehende Untergewicht Im Gegensatz zum Übergewicht gibt es für Untergewicht keine eindeutige medizinische Grenze. Gewichtsgrenzen zwischen Normal- und Unter-/ Übergewicht werden mit Hilfe des BMI (= Body Mass Index, gelegentlich auch Quetelets-Index genannt) berechnet:
BMI=Gewicht dividiert durch Körpergröße zum Quadrat (BMI=kg/ m2)
Normalgewicht bewegt sich im Bereich eines BMI von 20 - 25, für eine Frau von 1,60 m Körpergröße bedeutet das einen Gewichtsbereich von ca. 51 - 64 kg.
Die Untergewichtsgrenze bei der Definition von Magersucht liegt bei einem BMI von 17,5, bei o.g. Frau also ca. 46 kg.
Wenn Sie Ihren Body-Mass-Index bestimmen möchten klicken sie bitte hier: zum BMI Rechner können verschiedene Veränderungen im seelischen, sozialen und körperlichen Bereich eintreten:
- schwermütige Stimmung ("Depression")
- Gereiztheit
- Wutausbrüche
- Vermeiden sozialer Kontakte
- Verlust von sexuellem Interesse
- gedankliche Einengung auf ausschließlich Fragen der Nahrungsaufnahme
- Ausbleiben der Regel
- Störungen im Herz-Kreislauf-System
- Durchfall
- Blähungen
- Haarausfall
Die meisten dieser Folgen bessern sich schrittweise, wenn es gelingt, ein regelmäßiges Essverhalten und eine Gewichtszunahme zu erreichen.
Wie eine Essstörung beginnen kann...
Eine stationäre Behandlung von Patientinnen mit Anorexia und Bulimia nervosa sollte immer dann in Betracht gezogen werden, wenn eine oder mehrere der Kriterien der Indikation für eine stationäre Behandlung erfüllt sind.