Dr. rer. nat. Bernd Schneider
Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut
PRESSE-BÜRO GERRIT MITTER
Koblenz. Zunehmenden erleben viele Menschen psychische Belastungen an ihrem Arbeitsplatz, die unter dem Begriff Burnout zusammen gefasst werden. Darunter versteht man die Ängste, Sorgen und Nöte die Menschen etwa ins Büro mit bringen oder die hier an ihrer Arbeitsstelle entstehen. Nicht nur die Ärzte in den Praxen, auch die Arbeitgeber werden immer mehr mit diesem Burnout-Syndrom konfrontiert.
Deshalb hatte Dr. Martin Zobel mit seiner Psychologische Praxis für das „6. Koblenzer Psychotherapie-Forum“ die Vorbeugung und Behandlung dieser Burnout-Symptomatik als Generalthema gewählt. Dieses Psychotherapie-Forum greift als Kompetenzplattform aktuelle Themen in der Psychotherapie auf, um die Fortbildung in der Region weiterzuentwickeln.
Und wie die große Teilnehmerzahl von unterschiedlichen Institutionen dokumentierte, ist das Interesse für diesen brennend aktuelle Thema riesengroß, wird ihre Problematik vielfach erkannt. Die Teilnehmer kamen aus dem Großraum Koblenz von Kliniken, Banken, Psychotherapeutischen Praxen, von der Bundeswehr, Gesundheitsämtern, Bundesbehörden und Krankenkassen. Aber auch niedergelassene Ärzte nutzen diese Möglichkeit zur Fortbildung praxisnahen Fortbildung.
Dr. Martin Zobel war es gelungen zu diesem Thema einen ausgewiesenen Fachmann als Referent gewinnen zu können. Dr. Bernd Schneider, Leiter der AHG-Gesundheitsdienste Koblenz, beschäftigt sich als Psychologischer Psychotherapeut seit Jahren mit dem Burnout-Syndrom. Zudem sind seine Arbeitschwerpunkte das Betriebliche Gesundheitsmanagement für die Bereiche Sucht und Psychosomatik.
Er gab mit seiner langjährigen beruflichen Erfahrung einen praxisbezogenen Überblick über Prävention und Behandlung des Burnout-Syndroms. Und: Er erklärte dabei auch die Rolle von Unternehmen selbst und deren Zusammenarbeit mit Psychotherapeuten und Ärzten. Schneider machte deutlich, dass dieses Krankheitsbild nicht neu und auch keine Erfindung unserer Zeit ist. Aber es zeigt sich immer häufiger und kann jeden treffen, im privaten wie im beruflichen Zusammenhang. In der Arbeitswelt scheinen zunehmend Faktoren wie Arbeitsverdichtung, Arbeitsplatzangst und andere Faktoren die Symptomatik zu begünstigen.
Zur Vorbeugung ist es hilfreich, wenn die Mitarbeiter im Unternehmen klare Strukturen vorfinden. Und das mit Klarheit und Leistbarkeit der Arbeitsanforderungen. Nicht übersehen werden darf, so Schneider, dass auch am Arbeitsplatz das soziale Umfeld, also das richtige Miteinanderumgehen bedeutsam ist. Hilfreich ist für den Einzelnen eine klare Wertorientierung, die ihm hilft zu wissen was „was gut und richtig ist“. Und die auch seine persönlichen Bedürfnissen entspricht. Dabei kann zur Klärung der persönlichen Bedürfnisse eine externe Hilfe sehr unterstützend sein. Das kann ein Therapeut oder auch ein guter Freunde sein. Und nicht zuletzt auch ein umsichtiger Chef.
Die Veranstaltung war von der Landespsychotherapeutenkammer Mainz und der Bezirksärztekammer Koblenz zertifiziert.
Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut
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