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Feldstudie belegt messbare Erfolge psychosomatischer Rehabilitation

Aktuelles

AHG Fachklinik Bad Dürkheim
06.08.2008 – Feldstudie belegt messbare Erfolge psychosomatischer Rehabilitation

Wissenschaftler der Psychosomatischen Fachklinik Bad Dürkheim konnten an überprüfbaren Parametern die positiven Behandlungsergebnisse der Patientenjahrgänge 2004 und 2005 nachweisen.  Mit einer Feldstudie wird ein Vorurteil und eine in der gesundheitspolitischen Diskussion oft unkritisch geäußerte These widerlegt, die davon ausgeht, dass insbesondere in der psychosomatischen Rehabilitation die Ergebnisqualität und der nachhaltige Erfolg der Maßnahmen nur begrenzt an objektivierbaren Parametern verdeutlicht werden könne.

Die Ergebnisse dokumentieren eindrucksvoll die exzellenten Arbeitsergebnisse:

Nach der stationären Behandlung in der Fachklinik Bad Dürkheim bestätigten die Patienten –  die vor der stationären Einweisung psychisch stark belastet waren –  eine messbare, starke Verminderung ihres psychischen Beschwerdedrucks und eine Verbesserung ihrer Lebensqualität. Bei der Hälfte der Patienten, die in der Fachklinik AHG behandelt wurden, wurden hohe Besserungsraten erzielt. Bei einem weiteren Viertel der Patienten wurden kleinere und mittlere Effekte ihres allgemeinen psychischen Gesundheitszustandes nachgewiesen. Bei rund einem Viertel der Patienten könnten keinerlei oder nur unwesentliche, kaum messbare Effekte registriert werden.

Im Jahr 2004 wurden in der Klinik 68 Prozent der Patientinnen und der Patienten und im Jahr 2005 71 Prozent der Rehabilitanden erfolgreich behandelt. Unter Berücksichtigung, dass die Besserungseffekte bei den Patienten im laufenden Rentenverfahren (Rentenbewerber) deutlich schlechter ausfielen als bei erwerbtätigen Patientinnen und Patienten, konnte bei 60 Prozent der Fälle ein merklicher Besserungseffekt festgestellt werden, vor allem auch deswegen, weil dieser Patientengruppe eine sozialmedizinische Schulung insbesondere für Schmerzpatienten angeboten wurde, so dass die Rentenversicherungsträger als Kostenträger des Rehabilitationsverfahrens trotz erneut verkürzter Verweildauer davon finanziell profitierten.