AHG - Allgemeine Hospitalgesellschaft Aktiengesellschaft  
Springen Sie direkt zu folgenden Bereichen:
Hauptnavigation | Suche | Inhalt |
  • Seite drucken

AHG-Geschäftsbericht: Klares Plus für Kernprozesse

Cover AHG Geschäftsbericht 2009
Jetzt erschienen: AHG Geschäftsbericht 2009

Aktuelles

AHG aktuell
03.08.2010 – AHG-Geschäftsbericht: Klares Plus für Kernprozesse

Als einer der bundesweit größten Anbieter in der Behandlung von Suchterkrankungen und psychosomatischen Krankheiten legt die AHG Allgemeine Hospitalgesellschaft Ihr Ergebnis 2009 vor.

Um 10 weitere Standorte ist die AHG im Verlaufe der letzten drei Jahre gewachsen. Diesen größten Expansionsschritt seiner Firmengeschichte auf heute 45 Kliniken und Therapiezentren in 11 Bundesländern hat das Familienunternehmen seitdem mit einem umfassenden Restrukturierungsprozess abgerundet.

Organisch gewachsene Abläufe auf ihre Tragfähigkeit hin zu überprüfen, zu optimieren und entlang gemeinsamer, verbindlicher Zielvorstellungen auszurichten, bilden die Eckpunkte der breit aufgestellten Initiative, an deren Ende nicht nur mehr Leistungsfähigkeit für alle Kernprozesse steht: „Wir haben präzise auf den Punkt gebracht, wer wir sind, wohin wir wollen und wie wir dorthin gelangen“, fasst der Vorstandsvorsitzende Norbert Glahn das Entstandene zusammen: als Basis gemeinsamer Unternehmenskultur für Führungskräfte und Beschäftigte, für mehr Profil am Gesundheitsmarkt der Zukunft - und natürlich als Guideline für Investitionen und weiteren Zuwachs.

2009: Bilanz des Wachstums

Der Integrationsprozess der seit 2007 neu entstandenen AHG-Standorte schreitet inhaltlich fort und spiegelt sich auch weiterhin in den wirtschaftlichen Eckdaten des jetzt vorgestellten Geschäftsberichtes wider. Dementsprechend konnten die Umsatzerlöse 2009 um rund 4,5 Prozent auf 195,5 Millionen Euro gesteigert werden. Von dem gleichzeitig geringeren Anstieg der betrieblichen Aufwendungen profitiert das Betriebsergebnis, das sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Millionen auf 11 Millionen Euro erhöhte. Unter Berücksichtigung des Finanz- und Beteiligungsergebnisses sowie der Steuern beendet die AHG das Jahr 2009 mit einem um 0,5 Millionen Euro verbesserten Konzernjahresüberschuss von 2,7 Millionen Euro. Gleiches gilt auch für die Eigenkapitalquote des Konzerns: Hatte diese im Jahr 2008 noch 18,8 Prozent betragen, so beträgt der Anteil unter Berücksichtigung eigenkapitalähnlicher Mittel nunmehr rund 20,4 Prozent.

Inhalte mit Innovationspotential

Einmal mehr setzt die AHG auf den strategischen Ausbau ihres gewachsenen Kerngeschäftes: die Behandlung vor allem chronisch erkrankter, unter psychosomatischen und Abhängigkeitserkrankungen leidender Menschen. Die Einführung der Balanced Scorecard Balanced Scorecard ist ein System aus Kennzahlen. Wie kann ein Unternehmen die Vision und Strategie der Führungsspitze in das tägliche Handeln auf allen Ebenen übersetzen? Eine Antwort auf diese Frage heißt Balanced Scorecard. Das Konzept wurde von Robert S. Kaplan und David P. Norton Anfang der Neunzigerjahre an der Harvard University entwickelt, um die Erreichung strategischer Ziele messbar zu machen und mit konkreten Maßnahmen zu verknüpfen. Die Balanced Scorecard umfasst sowohl finanzielle als auch nicht-finanzielle Indikatoren. Ausgehend vom Kennzahlensystem für das Gesamtunternehmen lassen sich für einzelne Organisationseinheiten separate Scorecards mit Vorgaben für das Tagesgeschäft entwickeln. Im Idealfall erfährt der einzelne Mitarbeiter dadurch, welcher konkrete Beitrag von ihm erwartet wird. Die Balanced Scorecard eignet sich nicht nur für Industrie- oder Dienstleistungsunternehmen. Aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit wird sie auch von Non-Profit-Organisationen und der öffentlichen Verwaltung verwendet – und zunehmend im Health-Care-Bereich. zum Jahreswechsel 2010/2011 wird dazu beitragen, die Entwicklung des Konzerns mit über 3.000 Beschäftigten und 4.500 Therapieplätzen noch zielorientierter zu gestalten. Therapien nicht nur standortgebunden weiterzuentwickeln, sondern aufgrund bundesweit erhobener Erfahrungspotentiale, garantiert ein abgestimmtes, zielgruppenorientiertes und effektives Behandlungsangebot am Puls der Zeit. Das belegt die Entwicklung und Einführung von Therapiekonzepten bei „Pathologischem PC- und Internetgebrauch“, der Einsatz sms- oder chatgestützter Kommunikation in der modernen Nachsorge oder sektorenübergreifender Behandlungsformen.

Derartige Projekte tragen nicht nur dazu bei, noch kundenorientierter auf die Bedürfnisse von Klienten, Patienten, Kosten- und Leistungserbringer reagieren zu können. Auch im bundesweiten wissenschaftlichen Diskurs stellt die AHG damit ihren historischen Anspruch hoher Qualitätsmaßstäbe erneut unter Beweis.

Die Inhalte des AHG-Geschäftsberichtes 2009 im Überblick

Den Geschäftsbericht im pdf-Format finden Sie als Link auf der AHG-Homepage. Gern senden wir Ihnen auch ein gedrucktes Exemplar zu. Bitte lassen Sie uns dazu eine kurze Mitteilung an kommunikation@ahg.de zukommen.

Für weitere Fragen und Auskünfte stehen wir gern zur Verfügung.