Als einer der bundesweit größten Anbieter in der Behandlung von Suchterkrankungen und psychosomatischen Krankheiten legt die AHG Ihr Ergebnis 2008 vor.
Mit dem jetzt vorgelegten Geschäftsbericht blickt die AHG nicht nur auf das 35. Jahr ihres Bestehens zurück, sondern zugleich auf das erste abgeschlossene Geschäftsjahr in neuer Größe. Im Oktober 2007 hatte das Familienunternehmen mit Sitz in Düsseldorf neun weitere Kliniken übernommen und damit unter anderem seine Marktführerschaft in der Behandlung und Rehabilitation suchterkrankter Menschen deutlich ausgebaut. Mit diesem größten Expansionsschritt in seiner Geschichte ist der Konzern heute mit 45 Standorten in 11 Bundesländern, einem breiten Portfolio, rund 3.000 Beschäftigten und 4.500 Therapieplätzen vertreten.
Die fortschreitende Neustrukturierung spiegeln auch die Kennzahlen des Jahres 2008 wider: Die Umsatzerlöse konnten von 157,6 Millionen Euro um 18,8 Prozent auf 187,2 Millionen Euro gesteigert werden. Das Konzernbetriebsergebnis verringerte sich aufgrund der Anlaufinvestitionen eines neuen AHG-Standorts von 10,8 Millionen Euro des Vorjahres auf 9,2 Millionen Euro. Weitere Effekte sind auf strukturelle Anpassungskosten der neun übernommenen Standorte und auf Einmalaufwendungen zurückzuführen, gegenüber einer deutlich reduzierten Mietbelastung seit Mitte 2008. Der Konzernjahresüberschuss wird mit 2,2 Millionen Euro angegeben.
2008 konnte der Konzern mit der Verlegung zweier Klinikstandorte nach Bad Berleburg und Breuberg sowie der Neueröffnung der AHG Klinik Dormagen neue Maßstäbe setzen. Insgesamt hat die AHG im Geschäftsjahr 2008 rund 10,7 Millionen Euro in den Um- und Ausbau ihrer Standorte investiert.
Die Entwicklung wissenschaftlich fundierter Therapieleitlinien entlang hoher Qualitätsstandards ist das zentrale Anliegen der Kliniken und Therapiezentren. Dem Ausbau ambulanter soziotherapeutischer Betreuungsangebote gilt seit dem letzten Jahr ein besonderes Augenmerk. Daneben stellte die AHG im Mai 2009 das bundesweit erste standortübergreifend entwickelte Therapiekonzept zur stationären Behandlung des Pathologischen PC- und Internetgebrauchs vor. Nächste Planungsschritte betreffen nun die fortschreitende Verzahnung des AHG-Angebotsspektrums, um noch kundenorientierter auf die Bedürfnisse von Klienten, Patienten, Kosten- und Leistungserbringer reagieren zu können. Hinzu kommen neue Konzepte zur Prävention und sektorenübergreifende Behandlungsformen, die akut- und rehamedizinische Maßnahmen noch effektiver miteinander verknüpfen.
Der hohe Qualitätsanspruch der AHG als medizinisches Dienstleistungsunternehmen stellt die Investition in die fachliche und psychosoziale Kompetenz ihrer Beschäftigten in den Mittelpunkt. Neben verschiedenen Maßnahmen zugunsten eines noch mitarbeiterorientierten Arbeitsumfeldes bietet ihnen das Employee Assistance Programm (EAP) mit umfassenden Unterstützungs- und Beratungsangeboten weitere Entlastung.
Der Geschäftsbericht ist hier (PDF) abrufbar.
Für weitere Fragen und Auskünfte stehen wir gern zur Verfügung oder senden Ihnen auf Wunsch ein gedrucktes Exemplar zu. Bitte lassen Sie uns dazu eine kurze Mitteilung an clindenau@ahg.de zukommen.