35 Jahre AHG, der 75-jährige Geburtstag von Firmengründer Wolfgang Glahn – für die Allgemeine Hospitalgesellschaft AG bot das Jahr 2008 gleich mehrere Anlässe, um mit einer Unternehmenschronik und einem glanzvollen Jahresabschluss im Dresdner Elbschloss Albrechtsberg zurückzublicken, Bilanz zu ziehen über fast vier Jahrzehnte erfolgreicher Unternehmenspolitik.
„Chancen zu nutzen, ein Gespür zu haben für den richtigen Moment, um den nächsten Schritt zu tun für unsere Patienten und für mehr Ergebnisqualität im Gesundheitswesen“ – bringt der Vorstandsvorsitzende Norbert Glahn das Fazit und die Unternehmensphilosophie der AHG AG auf den Punkt. - Eine Devise, die nicht nur für den derzeitigen Kopf des Familienunternehmens gerade in Zeiten stetiger Umbrüche gilt.
Bereits Gründervater Wolfgang Glahn erkannte 1973 die Zeichen der Zeit. Mit der Neukonzeption der Kurzzeittherapie in der AHG Klinik Bad Tönisstein gab er eine Antwort auf die 1968 geschehene Anerkennung des Alkoholismus als chronische und behandlungsbedürftige Krankheit. Seine Maxime: „Es gilt, jeden unserer Patienten mit einem Maximum an Qualität und Engagement so umfassend zu betreuen, dass wir uns damit zugleich für den nächsten qualifizieren“. – Eine Überzeugung, die für die Betroffenen Hilfe und Lebensperspektiven bedeutete, für die AHG den Start in eine prosperierende Unternehmensentwicklung. 2002 legte er die Geschicke der AHG in die Hände seines Sohnes.
Unter der Ägide von Norbert Glahn widmet sich die heute in Düsseldorf beheimatete AHG Allgemeine Hospitalgesellschaft an 45 Unternehmensstandorten der Therapie und Rehabilitation vor allem chronisch kranker Menschen. Sie gehört mit 23 Kliniken, 8 ambulanten Reha- und 14 soziotherapeutischen Zentren zu den größten Unternehmensgruppen dieses Segments.
Das historische, prächtige Ambiente des Dresdener Schlosses Albrechtsberg bot am 16. Dezember einen glanzvollen Rahmen für den weihnachtlich geprägten Jubiläumsfestakt. Musikalische Preziosen sächsischer Barockmusik auf höchstem internationalen Niveau präsentierte das Solistenensemble Virtuosi Saxoniae unter Leitung von Ludwig Güttler. Im Anschluss wählte Norbert Glahn hingegen persönliche Klänge, um den zahlreichen Gästen und Mitarbeitern die Mitglieder seiner Familie vorzustellen und den Anwesenden seinen Dank auszusprechen, dem sich auch Jubilar Wolfgang Glahn anschloss: „Ihnen gilt mein Hochachtung, mein Respekt, aber vor allem meine tief empfundene Dankbarkeit für das, was sie täglich für unsere Patienten und damit für dieses Unternehmen leisten.“ Als Geschenk erhielten er, seine Familie, die 150 geladenen Gäste und später auch alle Beschäftigten der AHG die neue, aufwendig zusammengestellte und gestaltete Unternehmenschronik.