Für iPhone-Nutzer wird es noch leichter, unten den 45 Standorten der AHG das passende Angebot auszuwählen. Mit der gratis verfügbaren App "Therapie Kompass" offeriert die AHG Ratsuchenden gleich drei Möglichkeiten komfortabler Suche - per Landkarte, Standortnamen oder Indikation: Ob ADHS, Essstörung, Depression, Zwangsstörung, Mobbing, chronische Schmerzen, Angststörung, Glücksspielsucht, Alkoholsucht, Medikamentenmissbrauch, Drogensucht, Trauma-Therapie, die sog. Computersucht oder Internetsucht - hier findet sich schnell die richtige Klinik.
Der "Therapie Kompass" ist neben Homepage und Beratungshotline das jüngste Medium, mit dem die AHG Betroffenen, Angehörigen und den Partnern im Gesundheitssektor den Weg durch das weitverzweigte AHG-Netz erleichtert. „Gerade bei den Erkrankungen, die die AHG schwerpunktmäßig therapiert, müssen wir viele verschiedene und auch diskrete Wege anbieten, um ihnen einen ersten Kontakt zu erleichtern", so das Fazit.
Vor allem die persönlichen Erfahrungen der AHG-Beratungshotline zeigen jedoch: Bei solchen Erstkontakten geht es nicht immer unmittelbar um den Aufenthalt in einer Klinik oder in einem Therapiezentrum. „Ich glaube, mein Mann trinkt, was mache ich bloß?“, “Ich ritze mich und kann mit meinen Eltern nicht darüber sprechen.“ – Die Anliegen sind so vielfältig, wie die persönliche Situation der Ratsuchenden. „Mal geht es um konkrete Therapieangebote, mal um Anlauf- und Beratungsstellen am Wohnort oder um erste Schritte und Antragsverfahren für eine Behandlung“, beschreibt Corinna Dönges, Leiterin Zentrale Unternehmenskommunikation der AHG, das Spektrum der Anfragen. Für diese, oft auch sehr individuellen Fragen sei die AHG-Beratungshotline die richtige Anlaufstelle für eine erste Orientierung .
Den wachsenden Beratungsbedarf führt sie auf die zunehmende Aufklärung und mediale Berichterstattung in den vergangenen Jahren zurück. Außerdem werden immer mehr Unternehmen zugunsten ihrer Mitarbeiter aktiv und auch Ärzte ziehen angesichts hartnäckiger, vermeintlich rein körperlicher Beschwerden inzwischen immer häufiger psychische Ursachen in Betracht. „All das führt dazu, dass mehr Menschen aufmerksam werden und konkrete Hilfe suchen“, so Corinna Dönges. "Hier und auch generell arbeiten wir natürlich eng mit Kosten- und Leistungsträgern, Ärzten und Beratungsstellen zusammen.“