AHG Klinik für Psychosomatik Bad Dürkheim
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23.05.2012
Gerontologie
Alterspsychotherapie
Öffentliche Abendveranstaltung, 17:30h bis 19:00hUniv.-Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Dipl. Psych. Andreas Kruse, Institutsdirektor
Ruprechts-Karls-Universität
Institut für Gerontologie
Bergheimer Str. 20
69115 HeidelbergKurzbiografie
Andreas Kruse, geboren 1955.
Studium der Psychologie, Philosophie und Musik an den Universitäten Aachen und Bonn sowie an der Musikhochschule Köln. 1986 Promotion in Psychologie zum Thema „Strukturen des Erlebens und Verhaltens bei chronischen Erkrankungen“ an der Universität Bonn. Habilitation 1991 mit der Arbeit „Kompetenz im Alter in ihren Bezügen zur objektiv gegebenen und subjektiv erlebten Lebenssituation“ an der Universität Heidelberg.
1993-1997 Gründungsdirektor sowie Ordinarius am Institut für Psychologie der Universität Greifswald.
Seit 1997 Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg,
seit 1998 Mitglied der Altenberichtskommission der Bundes-regierung, Vorsitzender der Dritten, Fünften und Sechsten Altenberichtskommission,
seit 2003 mitverantwortlich für die Ausrichtung des European Master in Gerontology,
seit 2006 Vorsitzender der Kommission “Altern” der Evangelischen Kirche Deutschland,
seit 2007 Dekan der Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften der Universität Heidelberg,
seit 2010 Mitglied der Achten Familienberichtskommission der Bundesregierung.
Wissenschaftliche Schwerpunkte: Kompetenz im Alter, Formen produktiven Alterns, politische Dimension des Alterns, Rehabilitation, Interventionsforschung, Palliativmedizin und Palliativpflege, Fragen der Ethik.
Drittmittelförderung durch die Europäischen Kommission, die Deutsche Forschungs-gemeinschaft, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung, das Ministerium für Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg und die Robert Bosch Stiftung.
Ehrungen und Preise: First Presidential Award of the International Association of Gerontology, Max Bürger Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie, Erster Generationenpreis des Landes Rheinland-Pfalz, Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und Gerontopsychotherapie, René Schubert Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie, Persönliche Verleihung des Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland durch den Bundespräsidenten, Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Osnabrück.
Veröffentlichungen (Auszug):
Kruse, A. (Hrsg.) (2011). Kreativität im Alter. Heidelberg: Universitätsverlag Winter.
Becker, S., Kaspar, R., Kruse, A. (Hrsg.) (2011). H.I.L.DE. Heidelberger Instrument zur Erfassung der Lebensqualität demenzkranker Menschen (H.I.L.DE.) Bern: Verlag Hans Huber.
Kruse, A. (Hrsg.) (2010). Potenziale im Altern. Chancen und Aufgaben für Individuum und Gesellschaft. Heidelberg: Akademische Verlagsgesellschaft.
Kruse, A. (Hrsg.) (2010). Lebensqualität bei Demenz? Zum gesellschaftlichen und individuellen Umgang mit einer Grenzsituation im Alter. Heidelberg: Akademische Verlagsgesellschaft.
Kruse, A. (Hrsg.) (2010). Leben im Alter. Eigen- und Mitverantwortlichkeit in Gesellschaft, Kultur und Politik. Festschrift zum 80. Geburtstag von Prof. Dr. Dres. h.c. Ursula Lehr, Bundesministerin a.D. Heidelberg: Akademische Verlagsgesellschaft.
Die Vorträge finden links neben der Klinik in der Brunnenhalle, Schlossgartenstraße, statt.
Nach den Veranstaltungen sind Sie zu einem kleinen Imbiss mit Fortführung des kollegialen Dialogs eingeladen.
Anmeldungen sind ab sofort möglich. Bitte verwenden Sie hierzu das Kontaktformular unter dem Reiter "Kontakt" oder schreiben Sie eine E-Mail an Frau Müller-Kupferschmidt (erikamk@ahg.de).
Die Akkreditierung der Veranstaltungen bei der Bezirksärztekammer Pfalz und bei der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz ist beantragt bzw. zugesichert. Die Quartalsfortbildungen werden voraussichtlich mit jeweils 2 Punkten zur freiwilligen Fortbildungszertifizierung bewertet. Bitte ggf. Barcode-Etiketten bzw. Fortbildungsausweis mitbringen.
Das Tagungsbüro ist jeweils ab 17 Uhr geöffnet. Wenn Sie Ihre Teilnahme bescheinigt haben wollen, bietet sich dafür der Zeitraum zwischen 17 Uhr und 17.30 Uhr an.
Weitere Informationen:
Frau Müller-Kupferschmidt
Chefarztsekretariat
Telefon: +49 6322 934-259