AHG - Allgemeine Hospitalgesellschaft Aktiengesellschaft: Psychosomatik  
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Körperschemastörung

Sowohl magersüchtige als auch bulimische Patienten Patienten überschätzen ihren Körperumfang und halten sich trotz Untergewicht Im Gegensatz zum Übergewicht gibt es für Untergewicht keine eindeutige medizinische Grenze. Gewichtsgrenzen zwischen Normal- und Unter-/ Übergewicht werden mit Hilfe des BMI (= Body Mass Index, gelegentlich auch Quetelets-Index genannt) berechnet: BMI=Gewicht dividiert durch Körpergröße zum Quadrat (BMI=kg/ m2) Normalgewicht bewegt sich im Bereich eines BMI von 20 - 25, für eine Frau von 1,60 m Körpergröße bedeutet das einen Gewichtsbereich von ca. 51 - 64  kg.
Die Untergewichtsgrenze bei der Definition von Magersucht liegt bei einem BMI von 17,5, bei o.g. Frau also ca. 46 kg. Wenn Sie Ihren Body-Mass-Index bestimmen möchten klicken sie bitte hier: zum BMI Rechner
(bzw. im Fall von bulimischen Pat. trotz Normalgewicht) für zu dick. Die Betroffenen beschäftigen sich vorwiegend mit ihrem äußeren Erscheinungsbild und sind korrigierenden Rückmeldungen oft nicht mehr zugänglich.

Das negative oder verzerrte Körperbild der Patientinnen und die Abhängigkeit des Selbstwertgefühls von Figur und Gewicht sind von entscheidender Bedeutung für die Entstehung und Aufrechterhaltung der Essstörung.